Reisemanagement: Hotel-Check-in digital

Reisemanagement

Hotel-Check-in digital

Technisch im Mittelpunkt stehen die sogenannten Beacons. Dabei handelt es sich um Funksender in der Größe von Zigarettenschachteln, die ihre Positionsdaten und eine ID funken. Daraus kann eine Smartphone-App den Standort des Benutzers ermitteln und ihm ortsbezogene Informationen zuspielen. Um zu funktionieren, benötigen Beacons keine Funkverbindung nach draußen und keine GPS-Koordinaten. Bild: HRS
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Die Hotel-App Conichi erfasst den Reisenden, sobald er sich in der Nähe des Hotels befindet und ermöglicht ihm so ein schnelles und reibungsloses Einchecken.
Eine Untersuchung des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation zum Hotel der Zukunft hat ergeben, dass 91 % aller Geschäftsreisenden viel Wert auf schnelles Einchecken legen. Das Gespräch mit dem Rezeptionisten ist für viele Geschäftsreisenden nicht mehr so wichtig. „Ein Geschäftsreisender, der mehrmals im Monat im Hotel übernachtet, will sich nicht mehr jedes Mal anstellen“, erklärt Maximilian Waldmann, der die Idee für die Hotel-App Conichi hatte.
Persönlich ohne Anstehen
Als sehr angenehm empfindet dagegen ein Reisender, wenn dem Hotel seine Vorlieben bekannt sind und berücksichtigt werden: ein Zimmer mit Aussicht, ein Zusatzkissen oder ein laktosefreies Essen. Via Smartphone kann er sie auswählen und für künftige Reisen speichern. Nähert er sich der Unterkunft, erkennt ein Modul am Eingang sein Smartphone und sendet seine Daten an die Rezeption – Check-in erledigt, ohne Schlangestehen. Auch Bezahlen ist über die App möglich.
Auch Siemens setzt im Travel Management auf Digitalisierung. Unter der Federführung von Thorsten Eicke, Vice President for Global Mobility Services, unter anderem zuständig für Travel Management, soll die Selbstverantwortung der Reisenden gestärkt werden. Siemens-Mitarbeiter, die die App Conichi auf ihren Smartphones installiert haben, können damit das Ein- und Auschecken und auch das Bezahlen schneller und effizienter erledigen.
Erst etwa 150 von rund 700 Vertragshotels in Deutschland haben die Lösung von Conichi installiert. „So viele sind es nicht, ich hatte auf mehr Resonanz gehofft“, meinte Siemens-Mann Eicke auf dem Corporate Travel Forum in Berlin. Für Conichi-Chef Maximilian Waldmann ist die Zusammenarbeit mit Siemens und der Einsatz seiner Anwendung in den Vertragshotels des Konzerns eine wichtige Referenz. Sie könnte das Interesse von weiteren Hotels hierzulande wecken.
Hotels müssen innovativer werden
„Auch die Hotels wissen, dass sie sich digitalisieren und innovativer werden müssen“, sagt Maximilian Waldmann. Aber die Umsetzung ist für viele noch ein Problem. Dabei soll es nicht darum gehen, den Mitarbeiter hinter der Rezeption durch den digitalen Helfer zu ersetzen. Mit Conichi lassen sich Smartphones als Zimmerschlüssel freischalten und Onlinezahlungen vornehmen. Dadurch entfallen Wartezeiten an der Rezeption und umständliche Buchungsprozesse. (ag)
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