Wie ein Hidden Champion seine Mitarbeiter qualifiziert und an sich bindet Individuelle Modelle als Motivationsanreiz

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Wie ein Hidden Champion seine Mitarbeiter qualifiziert und an sich bindet

Individuelle Modelle als Motivationsanreiz

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Angesichts der demografischen Herausforderungen auf dem Arbeitsmarkt setzt der Bielefelder Kompressorenhersteller Boge auf familienfreundliche Personalkonzepte, spezifische Fachkarriere-Modelle und zahlreiche Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten.
In seiner Unternehmenskultur setzt Boge auf die Nähe zwischen Unternehmensführung und Mitarbeitern. „Wir bringen unseren Mitarbeitern Anerkennung und Wertschätzung entgegen – und stellen immer wieder fest, dass das eine der wichtigsten Stellschrauben bei der Mitarbeitermotivation ist“, erläutert Ricarda Fleer, Prokuristin und Kaufmännische Leiterin. Die Bereitschaft, den Mitarbeitern individuelle Modelle anzubieten, ist groß: flexible Arbeitszeiten, die Nutzung von Home-Offices oder gute Fachkarrierekonzepte – es wird viel getan, um die Mitarbeiter nach ihren Fähigkeiten zu fördern und ein angenehmes Arbeitsklima zu schaffen.
Boge steht für eine familienfreundlich orientierte Personalpolitik. Ein innovatives Arbeitszeitmodell ermöglicht es, dass Mitarbeiter ihre Arbeitszeit flexibel auf individuelle Lebenssituationen abstimmen können. Die einzelnen Abteilungen organisieren ihre Arbeitszeiten selbst: Je nach Einsatzgebiet können Arbeitsstunden so auf sieben Tage in der Woche verteilt werden – ohne feste Kernarbeitszeit. So lässt sich die Kinderbetreuung am Nachmittag problemlos mit der Arbeitszeit in Einklang bringen – zum Beispiel durch Splitten der Arbeitszeit auf den Vormittag und Abend.
„Das flexible Arbeitszeitmodell hat sich in den letzten zwei Jahren sehr gut etabliert, ist jedoch erst der Anfang einer Reihe von Maßnahmen, die wir ergreifen, um uns als attraktiver Arbeitgeber in der Region zu positionieren. Denn für Unternehmen, die heute gute Mitarbeiter haben und halten wollen, sind flexible Arbeitszeiten ein Muss“, weiß Ricarda Fleer. Gerade die Teilzeitmodelle sind bei den Mitarbeiterinnen sehr gefragt. So holt das Unternehmen qualifizierte Mitarbeiter beiderlei Geschlechts nach der Elternzeit wieder an den Arbeitsplatz zurück. „Bielefeld ist nicht der Nabel der Welt. Und wir können es uns nicht leisten, dass gut ausgebildete Frauen und Männer zugunsten der Familie zuhause bleiben“, betont Fleer.
Ausbildung und Förderung international ausgerichtet
In puncto Ausbildung legt Boge Wert auf eine enge Verzahnung von Theorie und Praxis und ermöglicht Berufseinsteigern daher auch ein duales Studium. „Die Mitarbeiter sind fachlich und akademisch gut ausgebildet und können sich gleichzeitig schon mal mit den Abläufen bei uns im Haus vertraut machen“, erklärt Ricarda Fleer. Den Nachwuchskräften bietet Boge individuelle Coachings, interdisziplinäre Projektarbeiten und die Möglichkeit zu Auslandsaufenthalten – denn das Unternehmen setzt auf eine international angelegte Personalstrategie. So wird mit einem eigens initiierten ‚International Summer Camp’ im Rahmen des Boge Talent Scout-Programms die qualifizierte Weiterbildung und globale Vernetzung der Nachwuchskräfte gefördert. „Mit dem ‚Summer Camp’ wollen wir die Brücke zwischen unserem Stammsitz und unseren Tochtergesellschaften in aller Welt schlagen“, erklärt Fleer. Bei dem international angelegten Weiterbildungsprogramm nahmen Fachkräfte aus verschiedenen Ländern an zahlreichen Seminaren, Workshops, Präsentationen und auch Meetings mit der Geschäftsführung teil.
Einen besonders großen Stellenwert hat die Weiterbildung der eigenen Mitarbeiter: „Wir machen aus der allgemeinen Pflicht zur Weiterbildung im eigenen Unternehmen eine Kür“, so Fleer. Eine interne Qualifizierungsoffensive umfasst ein breit gefächertes Angebot weiterführender Inhouse-Fachseminare mit eigenen und externen Referenten. Im Rahmen dieser betrieblichen Höherqualifizierung können sich Teilnehmer zum Beispiel in den Bereichen Montage, Logistik, Service oder Druckluft-Consulting ganz gezielt weiterbilden und sich nach bestandener Abschlussprüfung zur ‚Boge Fachkraft’ oder zum ‚Boge Druckluft Ingenieur’ zertifizieren lassen. Mit dieser Maßnahme sichert sich das Unternehmen nicht nur die Potenziale aus den eigenen Reihen, sondern steigert auch gezielt die Qualität.
Karriere auch ohne Führungsverantwortung
Ob eine Fachkarriere ohne Personalführung oder eine Management- beziehungsweise Führungskarriere mit Personalverantwortung – beim Aufstieg auf der Karriereleiter gibt es bei Boge nahezu keine Grenzen. „Wir bieten unseren Mitarbeitern beide Laufbahnen an und betrachten diese auch als gleichwertig“, sagt Fleer. Mit dem sogenannten Y-Modell können sich etwa Ingenieure und Entwickler ganz den Sachaufgaben widmen, ohne zwangsläufig Führungsverantwortung übernehmen zu müssen. „Nicht jeder hat den Wunsch, Mitarbeiter zu führen – und das ist auch gar nicht notwendig“, betont Fleer. Gerade wenn es um die Innovationskraft des Unternehmens geht, sind die Erfahrung und das Know-how der Spezialisten ein wichtiger Schlüssel. Daher trägt die absolute Konzentration der Experten auf die Fachthemen und ihre Entlastung auf administrativer Ebene insgesamt sehr zur Innovationskraft und so zum unternehmerischen Erfolg bei.
Matthias Eichler, Head of Branding and Marketing Services bei Boge in Bielefeld

Das Unternehmen
Mit der Erfahrung von mehr als 100 Jahren gehört die Boge Kompressoren Otto Boge GmbH & Co. KG zu den ältesten Herstellern von Kompressoren und Druckluftsystemen in Deutschland. Und ist einer der Markführer. Das international tätige Familienunternehmen beschäftigt 750 Mitarbeiter, davon 450 am Stammsitz in Bielefeld und wird von Wolf D. Meier-Scheuven und Thorsten Meier geführt. Internationale Kunden beliefert und betreut Boge mit zahlreichen Verkaufsbüros und Tochtergesellschaften vor Ort. Der Vertrieb von Produkten und Systemen erfolgt in weltweit mehr als 120 Länder.

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