Agile Low-Cost-Montage: Konzept erlaubt flexible Prozessreihenfolge

AWK 2017: Agile Low-Cost-Montage

Konzept erlaubt flexible Prozessreihenfolge

Skizzierte Darstellung der Mobilen Montage. Bild: WZL
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Unsichere Stückzahlprognosen, die Entwicklung zu global verteilten Mikromärkten, der zunehmende Kundenwunsch nach Individualisierung und die stark verkürzte Innovations- und Projektlebenszyklen stellen die Automobilbranche vor immer größere Herausforderungen. Um diese zu meistern, sind künftig investitionsarme, hochflexible und wandlungsfähige Montagestrukturen nötig. Das WZL forscht an einem innovativen Montagekonzept, das sich durch ein hohes Maß an Wandlungsfähigkeit, Flexibilität und Agilität auszeichnet und zudem investitionsarme Strukturen aufweist. Der Vortrag „Agile Low-Cost Montage“ stellt Lösungsbausteine vor.

Im Gegensatz zur starren Verkettung einer klassischen Linienmontage ist die „Mobile Montage“ in unabhängigen und separierten Stationen organisiert. Zwischen den Montagestationen besteht keine direkte Kopplung durch ein Fördersystem, wodurch die Prozessreihenfolge nicht starr vorgegeben ist. Dadurch ergeben sich bislang nicht nutzbare Potenziale bei der Integration neuer Modellvarianten oder der Erweiterung der Montageumfänge.
Der Vortrag skizziert Lösungsansätze der Mobilen Montage. Dazu gehört etwa, dass Antriebsstrang und Lenkvorrichtung so früh wie möglich in die zu montierenden Fahrzeuge eingebaut werden, so dass selbstfahrende Chassis entstehen, die autonom durch die Endmontage navigieren. Ein festinstalliertes Transportsystem ist dadurch hinfällig. Festgelegte und langfristig geplante Logistikrouten, werden durch eine kurzfristige und individuelle Wegeplanung ersetzt, welche mittels der Kommunikation zwischen Fahrzeug, Betriebsmitteln und Montagestationen realisiert wird.
Das Konzept der Mobilen Montage nutzt additive Fertigungsverfahren, um Justageprozesse und den Vorrichtungsbau flexibel und gleichzeitig kostenoptimiert zu gestalten. Mittels Substitution der herkömmlichen mehrstufigen Prozesskette durch additive Fertigungsverfahren und ein Baukastenkonzept für Vorrichtungen werden Fertigungszeit und -kosten deutlich reduziert. Eine zeitnahe Integration von Produktänderungen ist durch die fehlende Synchronisation zwischen Produkt- und Betriebsmitteldaten derzeit nur eingeschränkt möglich.
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