Nachgefragt „Aus der Kostenstelle Patent ein Profitcenter machen“

Nachgefragt

„Aus der Kostenstelle Patent ein Profitcenter machen“

Patentverwertung muss für die Industrie mit möglichst wenig zusätzlichem Aufwand verbunden sein. Nur so lassen sich in der Praxis die Know-how-Schätze in den Unternehmen realisieren, sagt Dr. Alexander J. Wurzer, Geschäftsführer der Patev Gesellschaft zur Bewertung und Verwertung von gewerblichen Schutzrechten GmbH, München/Karlsruhe www.Patev.de.
Anzeige
Woher kommt das gesteigerte Interesse an Patentverwertung?

Die Kosten für das Patentmanagement werden heute sehr viel konsequenter überprüft als noch vor fünf Jahren. Gerade mittelständische Unternehmen stellen sich die Frage, ob die Ausgaben auch gerechtfertigt sind.
Welcher Verwertungsansatz ist am erfolgversprechendsten?
Vom Mittelstand wird die Outsourcing-Lösung eindeutig bevorzugt. Hier besteht die beste Möglichkeit, die Kostentransparenz für den Verwertungsprozess zu gewährleisten und die Kapazitäten des Unternehmens am wenigsten zu belasteten.
Wie finden die Unternehmen verwertbare Assets im eigenen Schutzrechtsportfolio?
Der Verwertungsdienstleister sollte das Unternehmen bei der Identifikation der verwertungsrelevanten Schutzrechte aktiv unterstützen. Gleichzeitig sollten die Assets
so gestaltet werden, dass sich Ansätze für eine vertikale Verwertung anbieten – also eine Verwertung nicht in den
Wettbewerb, sondern in alternative Märkte und Produktbereiche.
Welche Kosten entstehen für den Anbieter?
Professionelle Makler rechnen in der Regel die Rahmendienstleistungen der Verwertung, zum Beispiel Portfoliostrukturierungen oder Relevanzanalysen und Bewertungen, gesondert ab. Wichtig für eine auch vom Dienstleister mit Nachdruck betriebene Verwertung ist ein Erfolgsbeteiligungsmodell an den Erlösen aus der Lizenzierung oder dem Verkauf. Üblich sind Beteiligungen bis hin zur Hälfte der Erlöse.
Mit welchen Verwertungserlösen können Unternehmen rechnen?
Die Verwertungserlöse im konkreten Einzelfall hängen von sehr vielen Einzelfaktoren ab. Der Wert von Schutzrechtslizenzen oder ganzer Verwertungsportfolios kann bei bis zu zweistelligen Millionenbeträgen liegen.
Man darf aber nicht vergessen, dass in der Regel nur etwa fünf Prozent der Schutzrechte in einem Unternehmensportfolio zu diesen sogenannten golden Nuggets gehören. if
Anzeige

Industrieanzeiger

Newsletter

Unsere Dosis Wissensvorsprung für Sie. Jetzt kostenlos abonnieren!

Top-Thema Schläuche

Auf unserer Themenseite finden Sie alle Informationen über Schläuche.

Tipps der Redaktion

Unsere Technik-Empfehlungen für Sie!

Webinare & Webcasts

Technisches Wissen aus erster Hand

Whitepaper

Aktuelle Whitepaper aus der Industrie


Industrie.de Infoservice

Vielen Dank für Ihre Bestellung!
Sie erhalten in Kürze eine Bestätigung per E-Mail.
Von Ihnen ausgesucht:
Weitere Informationen gewünscht?
Einfach neue Dokumente auswählen
und zuletzt Adresse eingeben.
Wie funktioniert der Industrie.de Infoservice?
Zur Hilfeseite »
Ihre Adresse:














Die Konradin Verlag Robert Kohlhammer GmbH erhebt, verarbeitet und nutzt die Daten, die der Nutzer bei der Registrierung zum Industrie.de Infoservice freiwillig zur Verfügung stellt, zum Zwecke der Erfüllung dieses Nutzungsverhältnisses. Der Nutzer erhält damit Zugang zu den Dokumenten des Industrie.de Infoservice.
AGB
datenschutz-online@konradin.de