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Ausgelassene Partylaune trotzt der Katerstimmung

Cebit 2001 – Messe der Rekorde
Ausgelassene Partylaune trotzt der Katerstimmung

Auch in diesem Jahr wartete die Cebit mit neuen Rekorden bei Aussteller- und Besucherzahlen auf. Dennoch – die ganz große Euphorie der Branche scheint verflogen zu sein.

Mit 830 000 Besuchern kamen in diesem Jahr mehr Menschen als je zuvor zur weltgrößten Computermesse nach Hannover. Auch bei der Ausstellerzahl meldet die Deutsche Messe AG einen neuen Rekord: Insgesamt 8106 Unternehmen aus 60 Ländern präsentierten sich der interessierten Öffentlichkeit.

Doch die Zahlen täuschen nicht darüber hinweg, dass die Aufbruchstimmung vergangener Jahre einer gewissen Stagnation gewichen ist. Trüb war nicht nur das Wetter in der niedersächsischen Hauptstadt, auch von der Börse zogen dunkle Wolken heran. So erinnerte die Cebit zeitweise an eine Party, auf der der eigene Niedergang gefeiert wird.
Für einen Abgesang auf die New Economy ist es jedoch noch zu früh. Bahnbrechende technische Revolutionen blieben zwar aus, doch die Branche versucht sich an der Strategie der kleinen Schritte. Im E-Commerce beispielsweise geht es jetzt erst einmal darum, Anwendungen zu vernetzen und an Kunden und Zulieferer anzudocken – Collaborative Commerce nennt sich das auf neudeutsch. Eindeutig erkennbar ist, dass der Fokus auf das mobile Geschäft gerichtet wird, auch wenn der Standard GPRS noch nicht ausgereift ist – vom milliardenschweren UMTS ganz zu schweigen.
Die Branche blickt weiterhin optimistisch in die Zukunft. Der Bundesverband Bitkom geht nach wie vor davon aus, dass im IT- und TK-Umfeld in diesem Jahr 8 bis 9 % Wachstum zu erwarten sind. Auch werde sich die konjunkturelle Müdigkeit der Vereinigten Staaten in Europa nicht so sehr niederschlagen wie zunächst befürchtet. Mit neuen Rekorden ist also zu rechnen – die Cebit 2002 (13. bis 20. März) lässt grüßen. jk
Aktion: Gegen rechte Gewalt
Mit der Initiative „IT-Unternehmen gegen rechte Gewalt“, von der Nextra Deutschland GmbH & Co. KG, Frankfurt, ins Leben gerufen, setzt die Branche ein Zeichen gegen Ausländerhass, rechtsextremistische Übergriffe und Ausschreitungen. Alle Erlöse, die im Rahmen von Aktionen und Veranstaltungen gesammelt oder von Sponsoren bereitgestellt werden, gehen an die Amadeu-Antonio-Stiftung.
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