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Elektrohandwerk bietet Sicherheitsservice

E-Check: Unfälle vermeiden und Kosten sparen
Elektrohandwerk bietet Sicherheitsservice

Ein Fall für den Elektrofachmann: Die Steckdose wurde aus ihrer Verankerung gerissen, der Klappdeckel der Schuko-Steckdose fehlt (Bild: Mennekes)
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Elektrische Anlagen und Betriebsmittel müssen den gesetzlichen Sicherheitsanforderungen entsprechen und regelmäßig durch qualifizierte Fachkräfte geprüft werden. Vom 29. April bis 10. Mai veranstaltet das deutsche Elektrohandwerk die E-Check-Sicherheitstage.

Der Gesetzgeber schreibt vor, dass elektrische Anlagen regelmäßig von einem Fachmann überprüft werden müssen. Ziel ist es, Gefahren durch defekte Anlagen und Maschinen rechtzeitig zu erkennen und zu vermeiden. Das deutsche Elektrohandwerk veranstaltet deshalb vom 29. April bis 10. Mai die E-Check-Sicherheitstage, an denen die mehr als 11000 an der Initiative beteiligten Betriebe Beratungen in den Unternehmen durchführen. Darüber hinaus bieten die Elektro-Innungen viele regionale Veranstaltungen zum Thema Sicherheit, die insbesondere auf die Belange von Handwerk, Gewerbe und Industrie ausgerichtet sind. Der E-Check ist eine Initiative des Zentralverbands des Elektrohandwerks (ZVEH), führender Anbieter aus Industrie und Versicherungsgewerbe sowie von Instituten.

„Wichtig ist, dass die elektrische Anlage im Unternehmen wieder auf einen Top-Zustand gebracht wird“, weiß Helmut Kiefer, Leiter Verkaufsförderung bei der Mennekes Elektrotechnik GmbH & Co. KG in Lennestadt. „In nahezu jedem Gewerbebetrieb treten diesbezüglich Mängel auf, die behoben werden sollten“, berichtet der Experte aus eigener Erfahrung.
Oftmals reichen die vorhandenen Steckdosen nicht mehr aus. Neue Maschinen sind dazugekommen oder Arbeitsplätze wurden umorganisiert, und plötzlich ist die Zuleitung zur nächsten Steckdose zu kurz. Wer im gewerblichen Bereich die bekannten Tischsteckdosen aus dem Wohnzimmer verwendet, handelt leichtsinnig. Denn diese Steckdosen entsprechen nicht den Sicherheitsanforderungen im gewerblichen Bereich, da sie normalerweise wenig robust sind und nicht über den notwendigen Spritzwasserschutz verfügen.
Gerade weil die Gefahren der elektrischen Energie nicht ohne weiteres erkannt werden können, ist hier die Kompetenz eines Elektrofachmanns gefragt. Er weiß, worauf es bei Kabelführung, Brandschutz, Blitzschutz, Überspannungsschutz oder bei der Auswahl der am besten geeigneten Steckvorrichtungen ankommt.
Mit dem E-Check wurde ein Gütesiegel geschaffen, welches besonders im gewerblichen Bereich von Gewerbeaufsichtsämtern, Berufsgenossenschaften und Sachversicherern als Nachweis für die regelmäßige Kontrolle der elektrischen Anlagen anerkannt ist. Einige Sachversicherer gewähren bei regelmäßigem E-Check sogar Beitragsnachlässe. jk
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