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Flackern passé

Gutes LED-Licht steigert die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter
Flackern passé

Beleuchtung | Leuchtdioden haben zwar einen guten Ruf als Energiesparlampen, doch manche empfinden ihr Licht als kalt, grell und unangenehm. Die Deutsche Lichtmiete wirbt im Gegensatz dazu damit, dass ihre LED-Mietleuchten deutlich ergonomischer als die alte Art der Hallenbeleuchtung ist.

Nikolaus FechtFreier Journalist in Gelsenkirchen

„Eine angenehme Beleuchtung ist nicht nur für gutes Sehen wichtig – sie beeinflusst auch unsere Laune sowie Konzentration und Aktivität am Arbeitsplatz“, sagt Marco Hahn, Direktor Marketing und Vertrieb der Deutschen Lichtmiete aus Oldenburg.
So wirke sich schlechtes Licht – also eine zu schwache, gelbliche, pulsierende oder flackernde Ausleuchtung – nicht nur negativ auf die Produktivität und Unfallhäufigkeit im Betrieb aus. Es kann sogar körperliche Beschwerden verursachen: Viele Menschen bekommen bei einer länger anhaltenden Tätigkeit unter Kunstlicht irgendwann Kopfschmerzen. Die Ursache hierfür ist die Taktung des Lichts. „Viele Lampentypen leuchten gar nicht permanent, sondern werden zur Optimierung der Lichtleistung in Sekundenbruchteilen ein- und wieder ausgeschaltet“, erklärt der Vertriebsleiter. „Das menschliche Auge nimmt die Schaltzyklen nicht sichtbar wahr, weil sie dafür zu schnell ablaufen.“
Das schnelle Pulsen belaste aber das Gehirn: Sensible Menschen können darauf mit erheblichen gesundheitlichen Beschwerden reagieren, die ihre Arbeitsleistung beeinträchtigen. Nach diesem auf lange Sicht gesundheitsschädlichen Prinzip arbeiten aber nicht nur Leuchtstoffröhren, sondern auch viele Leuchtdioden (LED). Nur hochwertige LED-Produkte kommen ohne diese Taktung aus. Anbieter wie die Deutsche Lichtmiete, die ihre LED-Lampen exklusiv in Deutschland nach höchsten Industriestandards fertigt, verwenden dafür einen speziellen Industrietreiber, erläutert Hahn. Regelelektronik in den Lampen glätte den Stromfluss und umgehe so die Taktung. Für die Nutzer heißt das: Die LED-Leuchten flackern nicht und das Auge kann sich entspannen.
Die nicht-visuellen Wirkungen des Lichts wurden erst in jüngerer Zeit intensiv erforscht. 2002 etwa stellten Wissenschaftler fest, dass es im menschlichen Auge Rezeptoren gibt, die nicht für das Sehen selbst zuständig sind, sondern nur die Qualität der Lichtverhältnisse registrieren und körperliche Prozesse entsprechend steuern. Daraus ergeben sich sowohl psychologische als auch physiologische Effekte: Erwiesen sind unter anderem Wirkungen auf unser Hormonsystem, die zu einer Verbesserung von Stimmung, Konzentration und allgemeiner Leistungsfähigkeit führen. Dafür ist unter anderem die Lichtfarbe verantwortlich. „LED-Röhren und -Strahler gibt es in verschiedenen Farbtemperaturen – von warmweiß bis hin zu kälteren Lichtfarben, die sich günstig auf die Konzentration auswirken“, zählt der Marketingdirektor auf. Sie lassen sich dimmen und damit auch stufenlos an die externen Lichtverhältnisse anpassen.
Lichtfarben beeinflussen Konzentrationsfähigkeit
Mehr Blau dämpft beispielsweise die Müdigkeit, die sich etwa am Nachmittag einstellt, wenn der Blauanteil im natürlichen Licht sinkt. „Das können Natriumhochdruck- und Halogenmetalldampflampen, die in Hallen mit großer Deckenhöhe noch immer weit verbreitet sind, nicht – sie verströmen ein gelbstichiges Licht, das auch das Farbsehen negativ beeinflusst“, betont Hahn.
Die Praxiserfahrung der Deutschen Lichtmiete zeige, dass sich die Mitarbeiter in den Unternehmen, die von der Deutschen Lichtmiete umgerüstet wurden, durchweg positiv über die neuen Lichtverhältnisse äußern. Der Anstoß zur ergonomischeren Beleuchtung stamme dabei oft von fortschrittlichen Personalabteilungen.
Das Umrüsten auf Miet-LED-Leuchten dauert – je nach Projektgröße – entweder einige Tage oder wenige Wochen. Lichtplaner planen nach einer Ist-Analyse vor Ort eine neue optimal ausgelegte Anlage, deren leuchtende Arbeitsweise dann in vielen Fällen zunächst in einer sogenannten Teststellung überprüft wird. Wenn das Resultat bei dem Unternehmen und seinen Mitarbeitern ankommt, messen die Experten der Deutschen Lichtmiete die Beleuchtungsstärken an kritischen Punkten. Auf diese Weise stellen sie sicher, dass die Arbeitsstättenrichtlinien eingehalten werden.
Sogenannte LED High Bays mit einer Lichttemperatur von 5000 Kelvin – das entspricht unserem natürlichen Tageslichtweiß – erhielt beispielsweise die Konstruktionshalle der LST Ropeway Systems aus Bad Tölz. „Speziell im Arbeitsbereich Schweißen ist für die Mitarbeiter der Unterschied zur vorherigen Lichtsituation deutlich spürbar“, resümiert Peter Burchert, Purchase Manager bei dem Spezialisten für Seilbahneinrichtungen.
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