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Informationen fließen in Echtzeit zum Host

Zulieferer verwaltet 10 000 Einzelteile mit Funkterminals
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Um sein ständig wachsendes Hochregallager in den Griff zu bekommen, entschloss sich der Automobil-Zulieferer Techno Color zu einer Lösung mit MDE-Funkterminals. Mit dem erweiterbaren System sieht sich die IT-Abteilung auch für künftige Anwendungen gerüstet.

Julia Narwark ist Fachjournalistin in Köln

Der Kundenstamm der Techno Color GmbH umfasst nahezu alle deutschen Unternehmen der Automobilindustrie. BMW, Mercedes-Benz, Audi, Ford und VW sind die wichtigsten Hersteller, mit denen der Zulieferer aus Bogen/Furth zusammenarbeitet. Nachdem Techno Color die Produktion in den letzten Jahren erweitert hatte, sollte auch die Lagerwirtschaft dem vergrößerten und optimierten Betrieb angepasst werden. Da das zuvor verwendete Informationssystem nicht weiter ausgebaut werden konnte, schaute sich die Geschäftsführung nach einer Alternative um. Auf der Suche nach einer langfristigen und erweiterbaren Lösung für die Warenwirtschaft ließen sich die Entscheider von den Fachleuten des Regensburger Systemintegrators Log-IT GmbH beraten und wurden so auf die Piccolink Mobilcomputer der Nordic ID GmbH in Herford aufmerksam.
Reiner Angermeier, Geschäftsführer von Log-IT: „Wir haben gute Erfahrungen mit den Terminals gemacht. Deswegen sind die Geräte mittlerweile ein integraler Bestandteil der von uns angebotenen Lagerlösung.“ Speziell für die Funkterminals RF600 haben die Regensburger die zugehörige Software dahingehend optimiert, um insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen ein kostengünstiges Gesamtpaket anbieten zu können. Der umfassende Service erlaubte es den Mitarbeitern bei Techno Color, sich auch während der Umstellung weiterhin auf ihr Kerngeschäft konzentrieren zu können: der Oberflächenveredelung von Automobil-Einzelteilen.
Da sich die Terminals durch eine hohe Funkreichweite und eine einfache Installation auszeichnen, konnte die Umstellung auf das neue System zügig durchgeführt werden. Zwei Monate nach der Entscheidung gingen die Terminals bei Techno Color in Betrieb.
In dem komplexen Hochregallager, das rund 2300 Stellplätze umfasst, werden vor allem Einzelteile für den Automobil-Innenraum aufbewahrt. Hierzu gehören beispielsweise Airbagabdeckungen, Schaltknüppel und Armaturen. Die Produkte werden zunächst als Rohteile zwischengelagert, zur Bearbeitung ausgelagert und schließlich als lackierte Fertigteile erneut eingelagert, bis der Kunde die Ware anfordert.
Der Ein-, Aus- und Umlagerungsprozess wird durch den Einsatz der neuen Technik erleichtert. Die Anwender bei Techno Color scannen den Barcode der eintreffenden oder bearbeiteten Ware mit dem Schmalband-Funkterminal ein und erhalten auf dem Display sofort den Ziellagerplatz. Dadurch werden Fehleinlagerungen praktisch vollständig ausgeschlossen, was in einem Lager dieser Größenordnung besonders wichtig ist: Der Bestand umfasst rund 10 000 Einzelteile, die zwischen 1 cm und 50 cm groß sind.
Für Christian Haimerl, IT-Leiter bei Techno Color, war es wichtig, dass die Software auf dem Host-System und nicht auf den Terminals läuft: „So müssen wir Updates und Systemänderungen lediglich einmal durchführen. Für uns bedeutet das eine große Zeit- und Arbeitsersparnis.“ Sämtliche Informationen werden von den Funkterminals in Echtzeit automatisch an das Host-System weitergegeben. Daher können die Mitarbeiter in der Verwaltung bei Kundenanfragen jederzeit verlässliche Aussagen über den Lagerbestand machen, ohne die Artikel einzeln suchen oder nachzählen zu müssen.
Die Auswahl des Systems wurde auch mit Blick auf zukünftige Planungen getroffen. „Für uns war es entscheidend, dass wir ein ausbaufähiges System installieren, weil wir unser Lager demnächst vergrößern werden“, erklärt Christian Haimerl. Langfristig sollen auch die Lieferscheine mit den RF600 Terminals eingescannt werden, um Tippfehler bei der Eingabe auszuschließen. Hierzu sollen die Aufkleber des VDA (Verband deutscher Automobilindustrie) genutzt werden, die ohnehin an den Lieferungen angebracht und mit einem Barcode versehen sind.
Fehleinlagerungen sind praktisch ausgeschlossen
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