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Interne und externe Prozessoptimierung führt zum Erfolg

Dr. Michael Höbig zu Einsparungen durch Lieferantenwechsel
Interne und externe Prozessoptimierung führt zum Erfolg

Dr. Michael Höbig ist Geschäftsführender Gesellschafter der Pleyma Unternehmensnetzwerke GmbH und Mitglied der Geschäftsführung der Siebuhr Scholl GmbH, beide Hamburg
Hält die Tendenz zur Reduzierung der Fertigungstiefe weiter an, verantwortet der Einkauf bald 70% der Kosten im Unternehmen. Vorsprung im Wettbewerb erzielt, wer diese Kosten mit leistungsfähigen Lieferanten in optimierten Lieferprozessen reduziert.

Eine Integration des Einkaufs schon im Entwicklungsprozess sichert beispielsweise eine durchgängige Kostenbetrachtung im Produktlebenszyklus.
Die leistungsfähigsten Lieferanten möglichst effizient zu finden, gehört somit zu den Hauptaufgaben des Einkaufs.
Basis dazu ist eine exakte Kenntnis der erforderlichen Lieferantenfähigkeiten, von den Branchen der Kunden über die Fertigungsverfahren, Maschinenausstattung, Qualitätsmanagementsysteme bis hin zu Service- und Logistikleistung. Hier helfen strukturierte Vorgehensweisen und Unterstützung durch qualifiziertes Datenmaterial.
Die Optimierungspotenziale im Preis lassen sich durch detaillierte Angebote beziehungsweise Feinkalkulationen auffinden. Nur der Vergleich von Material-, Fertigungsstufen-, Veredelungs-, Qualitäts- und Frachtkosten bringt letztendlich die nötige Transparenz für Verbesserungen und Verhandlungen.
Die notwendige Kenntnis dieser Angaben wird durch eine strukturierte Abfrage ermöglicht. Dabei kann ein „Best of Best“-Ansatz durch partiellen Preisvergleich gegenüber einem normalen Benchmarking noch einmal zu einer deutlichen Reduzierung der Einkaufspreise führen. Alles ganz einfach? Mitnichten! Gegenüber der heute noch weit verbreiteten Sichtweise der reinen Preisreduzierung sind die Anforderungen durch den hohen Einkaufsanteil und die kurzen Lieferzeiten so stark geworden, dass sie nur mit einer intensiven Lieferantenpartnerschaft erreicht werden können.
Der Einkauf wird sich zwangsläufig zu einer Servicegesellschaft wandeln müssen, die dem Unternehmen – hier vor allem Entwicklung und Produktion – die bestmöglichen Lieferanten heraussucht und in einem kontinuierlichen Coaching-Prozess führt.
Dabei steht auch immer wieder die Frage nach den richtigen Versorgungsmodellen über ein Beschaffungsgüter- und Beschaffungsquellen-Portfolio im Raum. Dieses ist zusammen mit dem Supply Chain Management regelmäßig zu überprüfen und zu optimieren. Der Einkäufer schließlich muss diesem Wandel zum Supply Manager folgen.
Dr. Michael Höbig
Industrieanzeiger
Titelbild Industrieanzeiger 19
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19.2021
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