Aktuelle Werkzeuge bieten weitere Zeitvorteile

Mehr Spanvolumen durch schnelleren Vorschub

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Oft sind Begriffe wie „Hochleistungszerspanung“ kaum mehr als leere Worthülsen. Anders die Fräser und Bohrer der jüngsten Generation: Rigoros auf Vorschubwerte getrimmt, bieten sie pralle Zerspan- und Zeitvorteile.

Mit Vorschüben bis 1 mm je Zahn soll sich das Vollhartmetall-Werkzeug Protostar Flash in Gusseisen, weichen und gehärteten Stahl, Kupfer, Aluminium-Magnesium-Legierungen sowie Kunststoffe fräsen. Wie der Hersteller mitteilt, wurde die Vielseitigkeit des Werkzeugs erreicht über eine ausgeklügelte Stirngeometrie sowie durch eine Beschichtung mit TiAlN. Dadurch soll es äußerst stabil sein. Bei kleinen Schnitttiefen kann zudem konturnah geschruppt werden. Dies bedeutet in der Praxis eine hohe Abtragsrate und einen sicheren Prozess. Der Protostar Flash wird als Standardausführung angeboten für die Bearbeitung von Werkstoffen bis 55 HRC Härte sowie in einer speziellen Ausführung für das Fräsen von gehärtetem Stahl zwischen 55 und 65 HRC.

Bei der Entwicklung eines weiteren Werkzeugtyps – des Plan- und Schaftfräsers Feedmill – wurde ebenfalls besonderer Wert auf hohe Vorschubwerte je Zahn und damit auf großes Zerspanvolumen gelegt. So sind bis zu 3,5 mm je Zahn möglich. Zu diesem Zweck werden speziell entwickelte, positive Trigon-Wendeschneidplatten verwendet, deren Ecken große Radien haben. Die resultierenden Schnittkräfte werden axial in Richtung Spindel gelenkt, womit Hochleistungszerspanung tatsächlich auch bei großen Auskraglängen machbar wird. Überlange Aufnahmen in DIN 69871 wurden dabei eigens für tiefe Auskammerungen entwickelt. Hinzu kommt ein neuer Wendeplattentyp mit der Bezeichnung FF Womt. Er hat an der Unterseite jeweils einen Zylinder, der in eine eigene Aussparung im Plattensitz passt und sicherstellt, dass die aus dem hohen Vorschub resultierenden Kräfte problemlos aufgenommen werden. Die Konstruktion mindert die mechanische Beanspruchung, der die Klemmschraube normalerweise ausgesetzt ist. Für die Trockenbearbeitung empfiehlt der Hersteller, starke Druckluft zuzuführen, damit die Spanvolumina auch sicher aus dem Arbeitsbereich abgeführt werden können.
Für Hochleistung beim Bohren ist der Drill-Fix DFR konzipiert. Auf den KM-Schäften des Herstellers soll das Bohrwerkzeug jetzt ein noch breiteres Einsatzgebiet als bisher abdecken. Der Drill-Fix ist im Durchmesserbereich 12,5 bis 24 mm sowie für Tiefen bis zum Dreifachen des Lochdurchmessers erhältlich in den Schaftvarianten KM40, KM50 sowie KM63 XMZ. Letztere Ausführung wurde für den Einsatz auf dem Dreh-Fräszentrum Integrex des japanischen Herstellers Yamazaki Mazak entwickelt. Anders als die in diesem Durchmesserbereich verbreiteten Wendeplatten in Miniaturformat, die nur kleine Vorschübe erlauben und relativ bruchgefährdet sind, arbeitet der Drill-Fix mit stabilen, rechteckigen Schneidplatten. Diese sollen höhere Spanabträge möglich machen und für mehr Prozesssicherheit sorgen. fi
Weitere Informationen:
Hartbearbeitungsfräser 521
Auskammerwerkzeug 522
Hochleistungsbohrer 523
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