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MES-Markt verspricht 20 % Wachstum

Maschinenauslastung lässt sich mit MES-System steigern
MES-Markt verspricht 20 % Wachstum

Kevin Roach, Vice President, Global Solutions Business, GE Fanuc Automation (Bild: GE): „Wir treffen häufiger auf fremde Controller als auf unsere eigenen.“
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Mit der Übernahme von Mountain Systems hat GE Fanuc Automation das Portfolio im MES-Bereich erweitert. Damit schließt sich die Lücke zwischen der Fertigungs- und der ERP-Leitebene.

„Die MES-Software von Mountain Systems, letztes Jahr von GE Fanuc übernommen, füllte eine Lücke in unserer Produktstruktur“, berichtete Kevin Roach, Vice President Global Solutions Business bei GE Fanuc International Inc. aus Charlottesville/USA. Im Konradin Verlag, in dem auch der Industrieanzeiger erscheint, präsentierte er die GE-Fanuc-eigene MES-Lösung Proficy, die nun in Version 4.0 durch die Technologie von Mountain Systems ergänzt wird.

Mit MES – das Kürzel steht für Manufacturing Execution Systems – bekommt der Anwender ein Instrument in die Hand, seine Fertigung besser zu steuern. Die Basis dafür bilden Daten aus der Fertigungs- und der ERP-Leitebene. „Häufig sind Maschinen heute nur zu 40 bis 50 Prozent ausgelastet“, fuhr Roach fort. Mit Proficy könne dieser Prozentsatz höher ausfallen, die Overall Equipment Effectiveness (OEE) steigen. Daher erwartet der Bereich GE Fanuc Automation, der MES-Lösungen anbietet, hier rund 20 % Wachstum.
In Deutschland ist für den Vertrieb die GE Fanuc Automation Deutschland GmbH mit dem Standort Oberhaching bei München unter Leitung von Thomas Hinninger verantwortlich. Er wies auf die Software für das Webportal Infoagent 2.0 hin, mit der sich etwa die Maschinenauslastung leicht abrufen lässt. „Der Anwender kann auf einem Bildschirm alle für ihn wichtigen Informationen über den Zustand der Fertigung ablesen“, so Hinninger, „und das, ohne programmieren zu müssen.“ Ein einfacher Standard-Browser genüge, um auf die verschiedensten Datenquellen zuzugreifen. Auch die Integration mit ERP-Lösungen sei möglich und für Software von SAP und J.D. Edwards bereits realisiert. „Prinzipiell lassen sich über das XML-Format eine Vielzahl anderer Lösungen anbinden“, ergänzte Roach. Für GE Fanuc Automation sei diese Offenheit der Systeme ein wichtiges Kriterium. „Wir erwarten nicht, dass jeder nur unsere Produkte einsetzt. Wir treffen sogar häufiger auf fremde Controller“, so Roach. co
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