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Re-Skilling als Antwort auf Corona und IT-Engpässe

Mit Neuqualifizierungen gegen IT-Engpässe
Re-Skilling als Antwort auf Corona und IT-Engpässe

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VUCA und Corona – eine explosive Mischung, mit der die meisten Unternehmen überfordert sind. Es folgen Kündigungen oder Kurzarbeiten. Doch das ist nicht die richtige Vorgehensweise. Denn gerade jetzt lohnt es sich, in die digitale Kompetenz der eigenen Mitarbeiter zu investieren, um den Sprengsatz zu entschärfen und IT-Engpässen vorzubeugen. Wie das geht? Mit Rekord-Re-Skilling.

Egal ob in der Produktion, in der Wissensarbeit oder bei Dienstleistungen: Durch den Wandel der Arbeitswelt braucht es neue digitale und soziale Kompetenzen. Und Corona hat die Lage noch verschärft.

Laut einer Studie des Digitalverbands Bitkom fehlen aktuell rund 124.000 IT-Fachkräfte, was die Innovationsfähigkeit, die Fähigkeit zur digitalen Transformation und somit die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft gefährdet. Diese Zahl allein sollte schon ein Weckruf für Unternehmen sein. Dabei ist der Qualifizierungsbedarf noch weitaus höher, denn auch in vielen klassischen Berufen steigen die Anforderungen an die Digitalkompetenz. “Diese Entwicklung zeigt sich in der rasant wachsenden Zahl vakanter IT-Jobs“, sagt Dr. Bernhard Rohleder, Hauptgeschäftsführer der Bitkom.

Final Call für digitale Schlüsselkompetenzen 

Laut der Studie benötigen Firmen durchschnittlich 182 Tage, um IT-Stellen zu besetzen. 182 Tage, die Zeit und Geld kosten. Und auch, wenn der vermeintlich neue Mitarbeiter oder die neue Mitarbeiterin endlich gefunden ist, ist die Freude meist nur von kurzer Dauer. Denn die Profis der digitalen Welt, die Data Analysts, Software Engineers oder Java Entwickler sind begehrt auf dem Arbeitsmarkt. Dies führt zu häufigen Wechseln, denn ein besseres Angebot lässt nicht lange auf sich warten. Auch sind die Identifikation und Bindung deutlich geringer.

Unternehmen müssen sich daher in der hochkomplexen, dynamischen Welt neu erfinden, um anpassungsfähig und innovativ zu bleiben. Das bedeutet auch, Mitarbeiter im Umgang mit Robotern, digitaler wie virtueller Kommunikation oder neuen Aufgaben zu schulen. Das gelingt am besten durch passgenaue Reskilling-Modelle.

Re-Skilling: Von der Buchhaltung ins IT-Consulting

An dem rekordverdächtigen Veränderungsmodus, in dem sich die Welt aktuell befindet, wird sich so schnell nichts ändern. Dies bestätigen auch die jüngsten Zahlen des McKinsey Global Institutes. Bis 2030 werden aufgrund von Automatisierung und künstlicher Intelligenz bis zu 375 Mio. Arbeitnehmer – oder 14 % der weltweiten Belegschaft – den Beruf wechseln oder neue Fähigkeiten erwerben müssen.

Das Ausbildungszentrum AW Academy hat hierfür eine Lösung. “Unsere Antwort auf Rekord-Change ist Rekord-Reskilling”, sagt der Gründer und Geschäftsführer von AW Academy Deutschland, Philipp Leipold. “Wir haben ein spezielles Programm für Neuqualifizierung entwickelt, das den Unternehmen in Rekordzeit effizient professionelle IT-Fachkräfte zur Verfügung stellt. Und das in nur 12 Wochen.”

Dadurch lassen sich veränderte Personal- und Kompetenzbedürfnisse schnell und planungssicher realisieren, indem Mitarbeiter, die in der derzeitigen Situation zu einer krisenbedingten “Ruhepause” gezwungen sind, gezielt für neue IT-Berufe fit gemacht werden. So kann aus einer Projektmanagerin oder einer Buchhalterin in lediglich drei Monaten ein IT-Consultant oder Scrum-Master, sogar eine Softwareentwicklerin, werden.

„Wir erleben in der Zusammenarbeit mit unseren Kunden immer wieder Wunder. MitarbeiterInnen wachsen innerhalb weniger Wochen über sich hinaus, tanken Selbstvertrauen und sind vor allem sehr dankbar für die neuen Chancen, die ihnen dadurch ermöglicht werden. Diese Veränderung begleiten zu dürfen, ist großartig”, sagt Leipold.  

Re-Skilling erhält Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen

Das Re-Skilling-Programm zielt darauf ab, Unternehmen wettbewerbsfähig zu halten und dabei betriebsbedingte Kündigungen, Knowhow-Verlust und Recruiting-Kosten zu minimieren. Doch das gelingt nur, wenn die richtigen Mitarbeiter auf die passende Umschulung treffen. Deshalb beginnt alles mit einer Bedarfsanalyse sowie unternehmensinternen Ausschreibung. Es folgt eine Eignungsprüfung für die Teilnehmerauswahl.

Das Herzstück des Reskillings ist ein zwölfwöchiges IT-Intensivtraining. Damit jedoch nicht nur die Zeit rekordverdächtig ist, sondern auch die Qualität der Umschulung, kommt Accelerated Learning zum Einsatz. Dieses Konzept basiert auf neuesten Erkenntnissen der modernen Gehirnforschung. Das Resultat: Über 1700 Quereinsteiger ohne IT-Vorkenntnisse sind aus der Umschulung als IT-Fachkräfte mit unternehmensspezifischen Schwerpunkten hervorgegangen.

Nach der Ausbildung folgt eine gezielte Eingliederung der umgeschulten Mitarbeiter in das IT-Department. 

Vorteile für Chefs und Mitarbeiter

Mit passgenauen IT-Umschulungen entsteht eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten. Die Unternehmen erhalten die existenziellen IT-Kapazitäten, die der erschöpfte Bewerbermarkt nicht hergibt, bewahren sich wertvolles Unternehmens- sowie Branchenwissen und sparen Recruiting- sowie Abfindungskosten. Die Mitarbeiter bleiben auf der anderen Seite in Lohn und Brot und gewinnen nachhaltig an Wert für ihre Unternehmen und den Arbeitsmarkt.

Neuqualifizierung sollte ein elementarer Bestandteil der Unternehmenskultur sein, denn diese ist in der Corona-Zeit der Turbo-Digitalisierung sowie mit fortschreitender Automatisierung von großer Bedeutung. Langfristig kann so erfolgreich den IT-Engpässen entgegengewirkt und damit die Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig gesichert werden.

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