Forschungsprojekt

Druckluft als Energiespeicher

Im Blick auf die Kosten schneidet die neue Druckluftspeichertechnologie von Boge und Umsicht aus heutiger Sicht gut ab. Auch die hohe Ausbaukapazität erscheint als ein deutliches Plus. Bild: Boge Kompressoren
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Elektrischen Strom aus erneuerbaren Energiequellen kosteneffizient speichern – dieser technischen Herausforderung widmen sich Boge Kompressoren und das Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik Umsicht in einem gemeinsamen Forschungsprojekt. Das Ziel ist es, eine zukunftsfähige Druckluftenergiespeichermethode zu entwickeln, die elektrischen Strom nachhaltig konserviert und nach Bedarf wieder ins Stromnetz einspeist.

Gefördert wird das auf drei Jahre angelegte Forschungsvorhaben vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) mit rund 3 Mio. Euro. Ende März fand das erste offizielle Projekttreffen bei Boge in Bielefeld statt.
Im Gegensatz zu Pumpspeicherkraftwerken, die Gefälle benötigen, können Druckluftspeicher auch in flachen Gegenden eingesetzt werden. Das Konzept sieht vor, dass zum einen die Prozesswärme gespeichert und beim Expandieren keine zusätzliche Zufeuerung benötigt wird. Zum anderen sollen zur Kompression und Expansion dieselben Maschinen genutzt werden. Als Zwischenspeicher dienen beispielsweise unterirdische Salzkavernen. Unterm Strich punktet die neue Technologie, auch gegenüber Akkumulatoren, mit geringeren Kosten pro kWh und langer Lebensdauer.


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