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Arbeitsschutz: In eingelaufenen Hosen schweißt es sich schlecht

Arbeitsschutz
In eingelaufenen Hosen schweißt es sich schlecht

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Mit der richtigen Kleidung für seine Schweißer tat sich der Stahlbauer AGO Neuwied lange schwer. Die Klamotten liefen beim Waschen ein und waren bereits nach zwei Monaten durchlöchert und nicht mehr zu gebrauchen. Abhilfe schaffte eine professionelle Kollektion des Herstellers CWS-boko.

Die AGO Neuwied hat sich auf Stahlgittermasten für Freileitungen spezialisiert, die im Auftrag der großen Energieversorger hergestellt werden. Die rund hundert Mitarbeiter fertigen auch Mobilfunk- und Windkraftmasten in Gitterstruktur. Bei dieser Arbeit gehört das Schweißen und Schleifen von Stahl zum Alltag. Hohe Temperaturen, fliegende Funken, helle Lichtbögen und heiße Schweißperlen können schwere Brandverletzungen verursachen. Daher ist eine sichere Berufskleidung zum Schutz der Mitarbeiter unverzichtbar.

Die Verantwortlichen bei AGO haben schnell gemerkt, dass Schutzkleidung nicht gleich Schutzkleidung ist. Gerade bei der persönlichen Schutzausrüstung für Schweißer gibt es große Unterschiede in der Qualität. Es war nicht einfach, den Mitarbeitern die richtige Berufskleidung zur Verfügung zu stellen, die zudem haltbar war. „Der Verschleiß war immens“, sagt Torsten Brandt, Einkäufer bei AGO. „Die Schweißer trugen eine Arbeitskleidung mit hohem Baumwollanteil und darüber eine Lederschürze oder Lederjacke.“ Schon nach zwei Monaten musste die komplette Kollektion ersetzt werden, weil Kleidung und Schürze durchlöchert waren.

Das war aber nicht das einzige Problem. Im Sommer wurde es den Schweißern in der Lederkleidung viel zu warm und die Versuchung wurde groß, die Klamotten teilweise abzulegen. In diesem Fall greift eine banale, aber immer wieder aktuelle Regel im Arbeitsschutz: Eine Schutzkleidung bietet nur Schutz, wenn sie getragen wird. Für zusätzliches Kopfzerbrechen sorgten die hohen Kosten für den ständigen Ersatz der verschlissenen Schutzkleidung. Und am Ende liefen die Klamotten nach jedem Waschen auch noch ein und die Mitarbeiter fühlten sich mit den kurzen Hosenbeinen beim Schweißen nicht mehr sicher. Diese Zustände wollte das Unternehmen nicht länger hinnehmen, denn die Gesundheit der Mitarbeiter steht für die Geschäftsleitung an erster Stelle. Die Schweißer brauchten endlich eine haltbare Kleidung mit einem geeigneten Hitze- und Flammschutz.

Bislang bezog AGO die Berufskleidung im Mietservice. Da dies auch so bleiben sollte, trat der Stahlbauer mit verschiedenen Serviceanbietern in Kontakt und entschied sich schließlich für das Unternehmen CWS-boco. „Ich fühlte mich gut beraten, mein Ansprechpartner war ehrlich und hat mir nichts versprochen, das er nicht halten konnte“, umschreibt Torsten Brandt die ersten Verhandlungen. Der studierte Betriebswirt arbeitet seit sechs Jahren bei AGO und legt Wert auf Qualität und ein gutes Preis-Leistungsverhältnis. Vor allem aber wollte er bei Sicherheit und Haltbarkeit der Kleidung keine Kompromisse eingehen.

Der Kundenberater von CWS-boco machte den Vorschlag, die Kleidung für einen längeren Tragetest zur Verfügung zu stellen. So kam es, dass der Schweißer Markus Schiffbauer die Schweißerkleidung des Herstellers aus Dreieich über mehrere Monate bei seiner täglichen Arbeit trug. In der riesigen Halle auf dem Firmengelände hat Schiffbauer seinen eigenen Bereich. Er muss präzise arbeiten und setzt verschiedene Schweißtechniken ein. Eine umfassende Schutzausrüstung gehört zu seiner Ausstattung. Neben dem obligatorischen Schweißerhelm trägt er Handschuhe, Sicherheitsschuhe und jetzt auch seine neue Schweißerschutzkleidung der Klasse 2 mit der Bezeichnung boco proFlex4+, die nach DIN EN ISO 11611 zertifiziert ist. Auch nach vielen Waschgängen geht die Kleidung nicht ein und behält ihre Schutzfunktionen. Dies wird vom Anbieter CWS-boco regelmäßig überprüft. „Ich arbeite fast ausschließlich im Stehen“, erzählt Schiffbauer. „Die Kleidung trägt sich angenehm und hat mich hinsichtlich Qualität und Sicherheit überzeugt.“ Sein Arbeitgeber ist mit diesem positiven Feedback durchaus zufrieden.

Die geschlossene und glatte Gewebeoberfläche der Schutzkleidung lässt Metallspritzer beim Schweißen und Flexen abperlen. Das Material ist zudem flammhemmend und reißfest, die Mitarbeiter fühlen sich im Arbeitsalltag sicher. Mit einem Gewebegewicht von rund 320 g/m² ist die Kleidung angenehm leicht zu tragen. Das gilt besonders für die wärmeren Monaten. Die Mitarbeiter tragen je nach Vorliebe Latzhose oder Bundhose und eine Arbeitsjacke. Die Lederschürze brauchen sie jetzt nicht mehr. Die Kleidung besteht aus einem widerstandsfähigen Material und muss deswegen nicht so oft ausgetauscht werden. Das drückt die Kosten für die Ersatzkleidung.

Bei der Berufskleidung setzt der Stahlbauer aus Überzeugung auf den Mietservice. Beim Full-Service wird die Kleidung auf jeden Mitarbeiter größengerecht angepasst und regelmäßig von CWS-boco abgeholt. In den speziellen Wäschereien des Dienstleisters werden die Kleidungsteile professionell gewaschen, wenn nötig fachgerecht repariert und dem Kunden wieder angeliefert. Torsten Brandt kann sich sicher sein, dass alle Mitarbeiter stets mit sauberer und sicherer Kleidung versorgt sind, denn im Mietservice übernimmt der Anbieter die Verantwortung für den einwandfreien Zustand der Kleidung. Die Schutzkleidung entspricht immer den aktuellen Vorschriften und Normen, der Kunde muss sich um nichts mehr kümmern. Auf Wunsch bringen die Spezialisten aus Dreieich auch das Unternehmenslogo und die Namen der Mitarbeiter auf der Kleidung an. (ub)


Den Kundenentlasten

Die CWS-boco Deutschland GmbH ist ein führender Anbieter von industriell waschbarer Berufskleidung und Textil-Services. Hinzu kommen individuelle Corporate-Fashion-Kollektionen sowie spezielle Schutz- und Sicherheitskleidung. Ein weiteres Standbein sind professionelle Waschraum-Hygienelösungen. Hierzu gehören Schmutzfangmatten sowie Handtuch-, Seifen- und Duftspender. Alle Leistungen werden im flexiblen Mietmodell angeboten mit dem Ziel, den Kunden zu entlasten. CWS-boco Deutschland ist eine von 17 Landesgesellschaften der CWS-boco-Gruppe. Das Unternehmen beschäftigt rund 3500 Mitarbeiter aus mehr als 50 Nationen sowie 45 Auszubildende. Mit Fullservice-Leistungen erwirtschaftete die Gruppe im Geschäftsjahr 2016 einen Umsatz von 800 Mio. Euro.

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