Hannover Messe: Automatisierung

Greifer für die smarte Produktion

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Wie sieht die Handhabung in der Smart Factory konkret aus? Diese Frage beantwortet Schunk als Ausstatter von Robotern und Produktionsmaschinen auf seinem Stand B26 in Halle 17 mit vielen Live-Applikationen.

„In den kommenden fünf Jahren wird das industrielle Greifen komplett neu erfunden“, versichert Dr. Markus Klaiber, technischer Geschäftsführer bei der Schunk GmbH & Co. KG, dem Kompetenzführer für Greifsysteme und Spanntechnik mit Sitz im schwäbischen Lauffen. Für die Mensch-Roboter-Kollaboration und die Service- und Assistenzrobotik braucht der Anwender nach Ansicht von Klaiber intelligente, feinfühlige und vernetzte Greifsysteme, die Werkstücke selbstständig erkennen, permanent das Umfeld detektieren und sich darüber hinaus autonom annähern können. „Auch bei hoher Teilevarianz müssen die Systeme ein prozessstabiles und sicheres Handling ermöglichen“, so der Produktionsspezialist weiter.
Wie die Handhabung in der Smart Factory konkret aussehen wird, zeigt Schunk als führender Ausstatter von Robotern und Produktionsmaschinen auf der Hannover Messe mit vielen Live-Applikationen. Allein im Bereich der Mensch-Roboter-Kollaboration warten die Schwaben mit sechs verschiedenen Co-act-Demonstratoren auf und zeigen so die Potenziale der barrierefreien Zusammenarbeit von Mensch und Roboter in unterschiedlichen Branchen. Das Highlight ist sicher der mit einer sensorischen Aura ausgestattete, intuitiv bedienbare Co-act-Greifer JL1, der als weltweit erstes intelligentes Greifmodul für die Mensch-Roboter-Kollaboration in der Lage ist, unmittelbar mit dem Menschen zu interagieren und zu kommunizieren. Außerdem zeigen die Spezialisten aus Lauffen die Fünf-Fingerhand SVH, die als erster DGUV-zertifizierter MRK-Greifer der Welt in Hannover neue Maßstäbe setzen soll.
Dass Greifsystemlösungen für die Industrie 4.0 schon heute realisiert werden können, zeigen die Schwaben am Beispiel eines Nutzentrenners für die Leiterplattenproduktion. Das smarte, elektromechanische Greifmodul EGL 90 Profinet vereint in der Applikation die Handhabung, Vermessung und Identifikation des Bauteils inklusive einer integrierten Qualitätskontrolle ohne externe Sensorik. Alle vom Greifer erfassten Prozessdaten werden noch auf der Ebene des Greifmoduls in nutzbare Informationen verarbeitet. Sie stehen über eine Schnittstelle innerhalb der Anlage zur Inline-Prozessregelung und zusätzlich über eine Cloud-Lösung für Data-Analytics zur kurz-, mittel- und langfristigen Prozessoptimierung zur Verfügung. Über ein webbasiertes Cockpit lassen sich die Informationen für die Bauteil- und Prozessqualität annähernd in Echtzeit auf beliebigen Endgeräten wie Smartphones oder Tablet-Computern anzeigen und auswerten. (ub)


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