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Gestählt nicht nur für den Motorraum

Stählerner Klettverschluss
Gestählt nicht nur für den Motorraum

Der metallische Klettverschluss "Entenkopf", Foto: Joseph Mair, TU Muenchen, Lehrstuhl fuer Umformtechnik und Gie§ereiwesen, 2009, frei fŸr Berichterstattung Ÿber TU Muenchen mit Angabe des Copyrights
Die bekannten Klettverschlüsse haben einen Haken. Für viele Anwendungen sind sie zu schwach. Am Lehrstuhl für Umformtechnik und Gießereiwesen (UTG) der TU München wurden deshalb Klettverschlüsse aus Federstahl entwickelt. Sie sind gegen Chemikalien beständig und halten auch bei 800 °C noch einem Zug von bis zu 350 kN/m² stand, senkrecht zur Klettfläche immerhin noch bis zu 70 kN/m. Dennoch lässt sich „Metaklett“ von jedermann ohne Werkzeug lösen und wieder verschließen. Am Computer entwarfen die Forscher dreidimensionale Modelle für das optimale Ineinandergreifen der Elemente. Zwei der vielen erstellten Modelle machten schließlich das Rennen: der Schnappverschluss Flamingo und das Haken-Ösen-System Entenkopf. Beide bestehen aus einem 0,2 mm dicken Hakenband und einem ebenso dicken Ösen- oder Lochband. Das Entenkopfmodell ist dem etablierten Kunststoff-Klettband nachempfunden. Zahlreiche filigrane Stahlhaken können in jedem beliebigen Winkel in die Ösen eines Stanzflauschbandes greifen. Noch stabiler ist die Variante Flamingo. Sie besteht aus breiteren Hakenelementen, die in die Durchbrüche eines Lochbandes einschnappen.

UTG an der TU München, Tel. (089) 289-14540
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