Die Gesellschafterfamilie Ziehl und die Vorstandschaft haben mit 2500 Gästen das 100-jährige Firmenjubiläum von Ziehl-Abegg in Künzelsau gefeiert. Nach der Entwicklung von Elektromotoren hat sich das Unternehmen heute als Ventilatorenhersteller etabliert.
„Produkte wandelten sich, Märkte sind entstanden und wieder zerfallen. Zwei Weltkriege und etliche Wirtschaftskrisen haben sich der Entwicklung des Hauses Ziehl-Abegg in den Weg gestellt und dennoch und vielleicht gerade deshalb, haben wir uns behauptet“, so fasste der Vorstandsvorsitzende der Ziehl-Abegg AG, Peter Fenkl, in seiner Begrüßungsrede 100 Jahre Firmengeschichte für seine rund 2500 Gäste zusammen. 1910 von Emil Ziehl in Berlin gegründet, etablierte sich das Unternehmen zunächst im Bereich der Elektromotoren. In den späten 50er-Jahren wurden Ventilatoren mit Außenläufermotoren entwickelt und vermarktet. Seit 100 Jahren legt das Unternehmen bei der Entwicklung, Herstellung und Vermarktung der eigenen Produkte den Schwerpunkt auf Effizienz und Qualität. Heute gehört Ziehl-Abegg nach eigenen Angaben zu den international führenden Unternehmen im Bereich der Luft- und Antriebstechnik mit darauf abgestimmter Regeltechnik. Ventilatoren mit 190 bis 1400 mm Durchmesser sorgen in verschiedenen Anwendungen für Luftdynamik. Beispiele für Einsatzgebiete sind Wärme- und Kältetechnik sowie Reinraum-, Agrar-, und Bahntechnik. Ein weiterer Bereich sind elektrische Motoren, die in Aufzügen, medizinischen Anwendungen, unter Wasser oder auch in Omnibussen für Antrieb sorgen. Mit 1500 Mitarbeitern im Hauptwerk Künzelsau sowie in den nahegelegenen Produktionswerken legt Ziehl-Abegg großen Wert auf den Standort Deutschland. Weltweit beschäftigt das Unternehmen 2500 Mitarbeiter und ist durch 25 Niederlassungen und Produktionsstätten sowie weitere Vertriebs- und Geschäftspartner vertreten. Der Umsatz 2009 lag bei 253 Mio. Euro. Zwei Drittel der Umsätze des vergangenen Jahres wurden im Export erzielt.
Weitere Informationen: www.ziehl-abegg.de
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