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Was die Welt leichter macht

Ab 29. November: 350 Aussteller präsentieren Faserverbundtechnik
Was die Welt leichter macht

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Composites Europe | 350 Aussteller aus 27 Nationen zeigen auf der größten deutschen Veranstaltung der Faserverbundbranche den Stand der Technik und die Trends. Nicht nur im Ausstellungsbereich: Es gibt Event-Areas, Foren, Guided Tours und Workshops. Neu ist das „Lightweight Technologies Forum“.

„In Zukunft wird es darum gehen, mit modernsten Produktions- und Automatisierungslösungen die Serienfertigung sicherzustellen um damit weitere Marktpotentiale zu erschließen“, sagt Olaf Freier, Event Director der Composites Europe. In Düsseldorf zeigen die Aussteller die ganze Bandbreite faserverstärkter Kunststoffe in ihren Anwenderbranchen vom Automobilbau über die Luft- und Raumfahrt und die Windenergiewirtschaft bis zum Bausektor.

Premiere feiert der Gemeinschaftsstand der Wirtschaftsvereinigung Composites Germany. Die Dachorganisation der deutschen Faserverbundbranche mit den Mitgliedern AVK, CCeV, CFK-Valley Stade und VDMA-AG Hybride Leichtbau Technologien präsentieren sich mit insgesamt 18 Mitgliedsunternehmen. Die Vereinigung veranstaltet auch den am Vortag startenden „2nd International Composites Congress“ (ICC) in Düsseldorf mit Japan als diesjährigem Partnerland.
Auf der Messe gibt es eine ganze Reihe von Zusatzformaten, darunter auch neue Angebote: Auf der „Product Demonstration Area“ zeigen Aussteller wie KraussMaffei, Saertex, Gaugler und Lutz oder die Eastman Machine Company ihre neueren Entwicklungen und Produkte und demonstrieren Produktionsprozesse in Live-Vorführungen.
Nicht zuletzt sind es gerade Komplettanbieter, die Einblicke in die erstaunlichen Fortschritte der Technologien geben können. Zu ihnen gehört die in Deutschland weniger bekannte Cannon-Gruppe, die maßgeschneiderte Lösungen für die Serienfertigung von Verbundwerkstoffen vorstellen will. An ihrem Stand G51 in Halle 8b zeigt sie eine umfassende Palette an Composite-Technologien und Ausrüstungen inklusive Carbonpreformern, Harzdosiereinheiten und Mischköpfen, Pressen, Formen und Zusatzausrüstungen, die bereits an die Industrieempfehlungen 4.0 angepasst seien.
Das Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV) aus Aachen stellt auf der Sonderfläche „Industry meets Science“ mit seinen Partnern neue Entwicklungen aus den Bereichen Industrie 4.0, Additive Fertigung und Hybrider Leichtbau vor. Im „Composites Forum“ hingegen sind auch heutige Herausforderungen und Grenzen von Composites ein Thema, ebenso wie die offenen Potenziale. Die Experten-Beiträge reichen von der Massenproduktion im Fahrzeugbau über den Rotorblattbau bis hin zum Lightweight Design 4.0.
Themenrundgänge verschaffen Durchblick
„Guided Tours“ vermitteln den Besuchern einen Einblick in die Themen Windenergie, Automobilbau, Luftfahrt und thermoplastische Composites – aufgrund begrenzter Teilnehmerzahl sei eine Anmeldung erforderlich, so heißt es.
Eine Premiere feiert das „Lightweight Technologies Forum“, das Inhalte beider zeitgleich veranstalteten Düsseldorfer Messen zusammenfasst – der Composites Europe und der Aluminium. Es spiegelt den Trend zu Multimaterialsystemen wider und ist vom Preis her wie die anderen Sonderveranstaltungen im Ticket inbegriffen. Beispielsweise referieren Vertreter des Open Hybrid LabFactory, eine 2012 unter der Federführung der TU Braunschweig gegründete öffentlich-private Partnerschaft. Im erst kürzlich in Betrieb genommenen LeichtbauCampus Open Hybrid LabFactory in Wolfsburg werden großserientaugliche Produktionstechnologien für hybride Leichtbaukomponenten aus Metallen, Kunststoffen und textilen Strukturen entwickelt.
Ebenfalls im Lightweight Forum präsentiert Ford Research & Advanced Engineering seine Aluminium-Technogien. Mit dem Pickup-Truck F-150, dessen reine Alu-Karosserie im Forum zu sehen sein wird, startete Ford vor zwei Jahren seine radikale Leichtbau-Strategie.
Als Juwel könnte sich ein Workshop zum Hightech-Material Graphen erweisen, der vom 30. November bis zum 1. Dezember parallel zu den Messen in Düsseldorf angeboten wird (kostenpflichtig – allerdings auf niedrigem Niveau): Graphen gilt als das dünnste Material der Welt. Dahinter verbirgt sich ein kohlenstoffbasierter Werkstoff aus robusten, biegsamen, elektrisch leitenden Schichten mit einer Dicke von einem Atom und einer seitlichen Größe von mehreren Mikrometern.
Aufgrund seiner Beschaffenheit kann Graphen die Funktionalität von Verbundwerkstoffen erhöhen. Die europäische Forschungsinitiative Graphene Flagship veranstaltet den „Graphene Connect” genannten Workshop, um den Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu fördern.
Fazit des Veranstalters Reed Exhibitions Deutschland: Die Composites Europe und die Aluminium erwarten zusammen mehr als rund 1300 Aussteller und mehr als 30 000 Experten aus Industrie, Forschung und Entwicklung. Mit ihren Themen Aluminium, Magnesium und faserverstärkten Kunststoffen machen sie Düsseldorf zum größten Messemarktplatz für die Leichtbau-Herausforderungen, heißt es bei Reed – in Automobilbau, Luftfahrt, Maschinenbau, Sport- und Freizeitindustrie, Windenergie und Bausektor. (os)
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