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Werkstoffe können Leichtbau – und mehr

Innovationszentrum Ingenieurwerkstoffe im Doppelpack: Viel Material-Know-how in Halle 5, Leichtbau-Kompetenz in Halle 6
Werkstoffe können Leichtbau – und mehr

Der Gumpert Apollo: 1200 kg mit 800 PS und Straßenzulassung. Die leichtgebaute Crashbox, Bodenplatte und Rückwand liefert Aussteller Metawell zu Bild: Rayk Weber
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Durch den Messeschwerpunkt Leichtbau sind die Ingenieurwerkstoffe unter der eckigen Erdbeere jetzt an zwei Orten zu finden: In Halle 6 für den Leichtbau und in Halle 5 mit weiteren Werkstoff-Kompetenzen.

Gemessen an der Performance ist der „Apollo“ der Gumpert Sportwagenmanufaktur GmbH der beste Sportwagen mit Straßenzulassung. Durch seine ausgeklügelte Aerodynamik verfügt er über einen so enormen Abtrieb (Anpressdruck), dass er bei hohen Geschwindigkeiten theoretisch an der Tunneldecke fahren könnte. Ein rund 400 000 Euro teures Modell ist in Halle 6 als Exponat der Metawell GmbH aus Neuburg zu sehen, die im „Innovationszentrum Ingenieurwerkstoffe“ unter der eckigen Erdbeere ausstellt (Halle 6, Stand A16).

Natürlich geht es beim Gumpert Apollo auch um Leichtbau: Bei Leistungen von 650 bis zu 800 PS hat der Sportwagen ein Trockengewicht von 1200 kg. Sein Skelett ist ein steifer Gitterrohrrahmen aus Chrommolybdän, die Sicherheitszelle und die komplette Karosserie bestehen aus Carbon. Metawell, Spezialist für Alu-Sandwichelemente, liefert Crashbox, Bodenplatte und Rückwand zu.
Mit diesem Know-how wandert der Erdbeer-Aussteller aus Halle 6 in Halle 5 – und steht doch zugleich für das technologische Gewicht auch der Erdbeer-Aussteller, die mit ihrer Kernkompetenz bei anderen Werkstoffthemen in Halle 5, Stand B16, verbleiben. Unter ihnen beispielsweise Spezialisten für Verbundwerkstoffe (Alinox), für Alu-Fließpressteile (Coldex, Ecopart), Sinterformteile (Ecopart), Permanentmagnete (HME), für Kunststoffbeschichtungen (Adelhelm) oder Spritzgießen (Röchling).
Im Leichtbausektor in Halle 6 hingegen finden sich auch etliche neue Aussteller, beispielsweise die Stieler Kunststoff Service GmbH, Pionier und Experte für die Fluidinjektion und das Schäumen beim Spritzgießen (Kasten unten). Oder die belgische Elytra nv und die niederländische Enitor B.V.
Großen Platz nehmen das Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik (ILK) der TU Dresden mit ihrem Spin-off Leichtbau-Zentrum Sachsen (LZS) GmbH ein. Erfolge feierten ILK und LZS mit dem Elektrofahrzeug eWold E1 in Carbon-Hybrid-Leichtbauweise. Diesen Technologieträger entwickeln sie derzeit weiter: Das neue Chassis ist auf der Industrial Supply zu sehen und mit 200 kg nochmals 50 kg leichter als das bisherige. Als weitere Beispiele für Leichtbaulösungen präsentieren die Dresdener in Hannover ein ultraleichtes Radträgersystem aus CFK, Hochleistungs-Faserverbundfelgen und eine Leichtbau-Sitzschale, auszgezeichnet mit dem AVK-Innovationspreis 2009 (Foto Seite 60). os
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