Schmierstoffexperten arbeiten eng mit den Anwendern zusammen Inhaltsstoffe mit Weitsicht wählen

Schmierstoffexperten arbeiten eng mit den Anwendern zusammen

Inhaltsstoffe mit Weitsicht wählen

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Kühlschmierstoffe | Die Auswahl von KSS-Inhaltsstoffen darf nicht kurzsichtig getroffen werden. Die Experten von Bantleon arbeiten eng mit den Kunden zusammen, um die jeweils beste Lösung zu finden.

Viele wassermischbare Kühlschmierstoffe (KSS) enthalten Formaldehyd-Depotstoffe (FAD) als Formulierungsbestandteil. Diese FAD setzen bei bestimmungsgemäßer Anwendung in wasserbasierten Gemischen geringe Mengen an Formaldehyd frei. Liegt dabei eine Konzentration von 0,1 % (1000 ppm) an freiem Formaldehyd vor, so muss eine Kennzeichnung des Formaldehyds auf das wasserbasierte Gemisch übertragen werden. Formaldehyd ist durch das Risk Assessment Committee (RAC) in die Klassen Kanzerogen Stufe 1 B und Mutagen Kategorie 2 eingestuft worden. Diese Einstufung soll zum 1. Januar 2016 umgesetzt werden.

Wie externe Messungen gezeigt haben, erreichen FAD-haltigen Kühlschmierstoffe der Bantleon GmbH diesen Grenzwert nicht. Die von den Ulmern eingesetzten Formaldehyd-Depots für Kühlschmierstoffe liegen unterhalb der Kennzeichnungsgrenze von 0,1 % freiem Formaldehyd. Sie können weiterhin uneingeschränkt in Kühlschmierstoffen eingesetzt werden.
Ob sich die Kennzeichnung des Formaldehyds künftig auch auf Formaldehyd-Depots auswirken wird, werden die Ergebnisse der Biozid-Registrierungen innerhalb der Biozid-Verordnung zeigen. Hier ist mit einer Entscheidung in den kommenden beiden Jahren zu rechnen.
Nach derzeitigem Wissensstand ist eine Anwendung der Formaldehyd-Depot-Wirkstoffe unter den üblichen Tätigkeitsbedingungen sicher. Es besteht auch keine Messverpflichtung für Formaldehyd in der Raumluft. Zwischen 1999 und 2009 durchgeführte Messungen des Formaldehydgehaltes in der Luft (Arbeitsumgebung) ergaben, dass 95 % aller Messungen deutlich unterhalb des empfohlen Grenzwertes der MAK-Kommission (0,37 mg/m³) liegen. Auch die Einhaltung des diskutierten SCOEL (Scienticfic Committee for Occupational Exposure) Grenzwertes von 0,2 ppm (0,25 mg/m³) wurde in über 95 % der Messwerte gewährleistet.
Neue Regelungen bieten auch Chancen
Bantleon hat sein Produktportfolio frühzeitig den Marktentwicklungen angepasst und FAD-freie Hochleistungskühlschmierstoffe entwickelt. Es gibt seit vielen Jahren erprobte Wirkstoffkombinationen für unterschiedliche Kühlschmierstoff-Technologien, wobei hier unter anderem auf Erfahrungen aus länderspezifischen Technologien gebaut werden kann.
Im Bereich der Stahl- und Gussfertigung haben sich langjährig erprobte Technologien bewährt, die aufgrund eines angepassten pH-Wert-Milieus auch bei widrigen Einsatzbedingungen sehr lange Standzeiten ergeben. Die Hautverträglichkeit wurde dabei durch dermatologische Untersuchungen bestätigt. Im Bereich der Fertigung von Buntmetallen und Aluminiumlegierungen haben sich Technologien mit moderatem pH-Wert bewährt, wobei Erfahrungen der bor- und aminfreien Technologie mit eingeflossen sind. Bei der Auswahl der richtigen Medien arbeiten die technischen Berater des Ulmer Schmierstoffexperten prozess- und anwendungsorientiert.
Die Rechtslandschaft im Bereich der Gefahrstoffe ist derzeit im stetigen Wandel begriffen. Aktuell befindet sich die Umsetzung der CLP-Verordnung in der finalen Phase. Änderungen der Rahmenregularien sind aber nicht nur eine Herausforderung, sondern auch die Chance, in einer partnerschaftlichen und zukunftsorientierten Zusammenarbeit zwischen Schmierstoffhersteller und Anwender ein individuelles, prozesssicheres KSS-Konzept zu entwickeln. Die Auswahl der Inhaltsstoffe darf dabei nicht kurzsichtig erfolgen, sondern muss den Anforderungen der Praxis und des jeweiligen Arbeitsumfeldes gerecht werden. (mw) •
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