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Leichtbau ermöglicht hohe Zerspanleistungen

Großteile-Bearbeitung
Leichtbau ermöglicht hohe Zerspanleistungen

Leichtbauwerkzeuge mit Grundkörpern aus CFK oder Schweißkonstruktionen sind leistungsfähiger und leichter zu handhaben als konventionelle Lösungen Bild: Mapal
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Neuartige Werkzeugkonzepte steigern Effizienz, Wirtschaftlichkeit und Produktivität beim Fertigen von Großteilen.

Beim Bearbeiten großer Bohrungen sind das Werkzeuggewicht und das Kippmoment sowie das dynamische Verhalten der Konstruktion und vor allem bei Präzisionsbohrungen die Wärmeausdehnung des Tools wichtige Einflussgrößen. Zur Gewichtsreduktion bei großen Werkzeugen können die Werkzeugkörper aus leichten Werkstoffen wie Aluminium oder Titan hergestellt werden. Allerdings müssen die Werkzeuge ans jeweilige Material angepasst werden. Eine simple Kopie der Stahlkonstruktion funktioniert nicht. So müssen etwa PKD-Schneiden oder Führungsleisten in einem Titankörper verklebt statt verlötet werden oder bei Tools mit Aluminium-Grundkörpern werden die Schneiden in Stahlkassetten aufgenommen.

Neben dem Ansatz, leichtere Werkstoffe für den Werkzeugkörper zu verwenden, bietet Mapal auch Leichtbaukonstruktionen an. So haben die Aalener beispielsweise fürs Bearbeiten von Getriebegehäusen Schweißkonstruktionen mit mehreren Durchmessern von bis zu 300 mm und Auskraglängen bis 600 mm entwickelt. Gegenüber herkömmlich ausgeführten Bohrstangen sind die Tools zum Teil mehr als 50 % leichter und dennoch sehr stabil und steif. Das Biegewiderstandsmoment ist durch die Rohrkonstruktion mit Stabilisierungsrippen sehr hoch und so sind die Werkzeuge auch bei ungünstigen Auskraglängen hochgenau.
Zudem entwickelte Mapal Feinbearbeitungswerkzeuge mit CFK-Elementen für große Bohrungen. Sie haben bei hoher Steifigkeit nur 20 % des spezifischen Gewichts von Stahl und ein verbessertes dynamisches Verhalten. Ein weiterer großer Vorteil liegt in der sehr geringen Wärmeausdehnung und somit in der Formstabilität und konstanten Genauigkeit des Werkzeuges bei schwankenden Temperaturen.
Bei sehr großen Aufmaßen oder Bohrungen ist Helixfräsen eine interessante Alternative. Dabei wird der bekannten Zirkularfräsbewegung eine zusätzliche axiale Vorschubbewegung überlagert. Der speziell für diese Aufgabe entwickelte Fräser mit Tangentialtechnologie schafft bis zu 40% höhere Zeitspanvolumina als herkömmliche Zirkularfräser.
Mapal, Aalen,
Tel. (07361) 585-0
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