Vakuumgebläse: Mit hermetisch dichtem Motor

Hannover Messe: Vakuumgebläse

Mit hermetisch dichtem Motor

Die Vakuumgebläse gibt es nun ausschließlich mit einem Motor mit hermetisch dichtem Antrieb. Bild: Aerzen
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Seit Beginn des Jahres setzt Aerzen (Halle 26, Stand E12) zum Antrieb seiner Vakuumgebläse einen neuen Motor ein. Mit der Steuerung Aertronic lassen sich zudem Statusinformationen, Diagnose- und Prozessdaten abrufen

Es gibt somit für die Vakuumgebläse nur noch eine Motorausführung (HM) für neutrale und aggressive Gase. Die dauerlauffesten Vakuumgebläse mit hermetischem Antrieb ermöglichen besonders kurze Abpumpzeiten und werden in der industriellen Hochvakuumtechnik für einen Vakuumbereich von 200 bis 10–5 mbar zusammen mit ein oder zwei Vorpumpen eingesetzt.
Diese Gebläse arbeiten mit einem vollhermetischen Antrieb. Die Antriebswelle wird durch einen integrierten Motor ohne Durchführung zur Atmosphäre abgedichtet. Durch die nahezu Verdoppelung der Drehzahlen bei kleineren Baugrößen, ergeben sich sehr kurze Abpumpzyklen im Vergleich zu Vakuumgebläsen mit 50 Hz Drehzahl, was zu einer deutlichen Beschleunigung der Produktionsabläufe beim Betreiber führt. Selbst wenn zur weiteren Steigerung der Leistung zwei Vorpumpen und ein Vakuumgebläse in einem Pumpstand integriert werden, zeichnet sich das Gesamtaggregat noch immer durch besonders kompakte Baumaße aus – ein besonderer Vorteil bei Mehrfachanlagen mit einer Vielzahl von Pumpständen.
Neun Baugrößen für theoretische Nennansaugvolumenströme bis 15 570 m³/h
Aerzen liefert die Vakuumgebläse in der Bauform HM für neutrale Gase in insgesamt neun Baugrößen für theoretische Nennansaugvolumenströme von 406 bis 15 570 m³/h. Sie können in vertikaler oder horizontaler Richtung fördern. Durch die serienmäßige Wasserkühlung sind sie für den Einsatz unter Reinraum-Bedingungen geeignet.
Eine hohe mechanische Belastbarkeit (bis 150 mbar) reduziert die Abpumpzeiten. Der Einsatz eines Frequenzumrichters ermöglicht zudem einen hohen Regelbereich (1:5) und dadurch gegebenenfalls den Einsatz kleinerer Gebläsebaugrößen. Durch unterschiedliche Motorvarianten für Zyklus- und Dauerbetrieb können spezielle Einsatzfälle individuell gelöst werden.
Zum Abrufen von Statusinformationen, Diagnose- und Prozessdaten bedarf es heute keiner aufwendigen Steuerung mehr: Mittels der kommunikationsfähigen Steuerung Aertronic bietet der Hersteller bereits seit langem die Möglichkeit, Druckluft-Aggregate in die Produktions- und Fertigungsschnittstellen des Kunden einzubinden. Darüber hinaus lässt sich die Steuerung bequem mit dem Modul Webview erweitern, sodass zum Beispiel Betriebs- beziehungsweise Servicedaten von jedem Punkt der Welt und zu jedem Zeitpunkt abrufbar sind. Warn- oder Störmeldungen der Gebläse oder Verdichter werden umgehend per E-Mail an die relevanten Stellen weitergegeben. Dadurch können etwaige Störungen frühzeitig erkannt und Gegenmaßnahmen zeitnah eingeleitet werden.
Webview lässt sich auch bei bestehenden Anlagen mit Aertronic jederzeit kostengünstig nachrüsten. In punkto Kommunikation mit anderen System oder Leitwarten kann die Steuerung nun auch auf die Profinet-Schnittstelle von Siemens zurückgreifen. Die Profibus-Nachfolgeschnittstelle stellt den neuen Ethernet-basierten Standard für die Automatisierung dar. (sk)

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