Intralogistik

Lichtexperte Luxeta setzt auf flexible Kommissionierwagen von Fetra

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Eine komplett variable Arbeitsumgebung ist das Ziel von Elmar Tasler. Deswegen hat sich der Geschäftsführer der Luxeta GmbH für Kommissionierwagen des Herstellers Fetra entschieden. Die Modelle sorgen für Mobilität und effiziente Abläufe.

Das Unternehmen Luxeta rückt Produkte ins rechte Licht. Erst wenn man Farbe, Ausleuchtung und Brillanz auf den Charakter eines Produkts abstimmt, erhöhen sich dessen Verkaufschancen. Diese Erkenntnis hat Geschäftsführer Elmar Tasler bei der Unternehmensgründung vor rund zehn Jahren umgesetzt und sich auf die Entwicklung und Fertigung innovativer Lichtkonzepte für die Hersteller von Leuchten spezialisiert. Zum Leistungsspektrum der Licht-Experten gehört die komplette Wertschöpfungskette von der Idee über die Konstruktion und den Musterbau bis hin zur Endprüfung der fertigen Leuchte.

Seit zehn Jahren ist das aufstrebende Unternehmen aktiv. Die Zahl der Mitarbeiter ist in dieser Zeit von sechs auf 100 gestiegen. Auch im Produktionsbetrieb stehen die Zeichen auf Dynamik. Die Prozesse von der Idee bis zur fertigen Lichtlösung sind eng miteinander verzahnt. Deswegen steht und fällt der Erfolg des Unternehmens mit einem reibungslosen innerbetrieblichen Materialtransport. „Im Moment haben wir sechs Montagelinien und zusätzlich noch ein Kanban-System“, erzählt Tasler. „Da ist die Mobilität ein zentrales Thema.“ Das Material muss einfach und schnell zum Mitarbeiter gebracht werden, so das oberste Ziel der Spezialisten aus Bad Wünnenberg-Haaren südlich von Paderborn. Um das zu schaffen, braucht man die richtige Ausstattung.

Flexible Transportwagen ersetzen die steifen
Kommissionierregale

Über den Systemlieferanten Hoppe aus der Nachbargemeinde Brilon kam Elmar Tasler mit dem Unternehmen Fetra in Kontakt, einem Hersteller von handgeführten Transportgeräten. Zum Sortiment des Fetra-Fachhändlers gehören unter anderem Produkte aus den Bereichen Betriebseinrichtungen und Arbeitsschutz. „Die Wagen von Fetra führen wir seit 1989 und nutzen sie auch selbst, unter anderem im Lager“, so Julian Croonenberg, Mitarbeiter bei Hoppe. „Die Modelle bieten eine große Variantenvielfalt und die Qualität ist auf Langlebigkeit ausgerichtet.“ Zudem schätzt Croonenberg das Preis-Leistungs-Verhältnis der Produkte. Mit dem Vorschlag, die steifen Kommissionierregale gegen die flexiblen Kommissionierwagen von Fetra einzutauschen, liefen er und sein Kollege Matthias Bücker bei Luxeta offene Türen ein.

Mit den neuen Transportgeräten haben die Lichtspezialisten ihren Materialfluss sozusagen mobil gemacht. „Da man die Wagen von A nach B bewegen kann, sind unsere Arbeitsabläufe flexibler und schneller geworden“, sagt Logistik-Leiter Mike Pohle. „Die verzinkten Böden sind verstellbar und können um Fachtrenner ergänzt werden, was uns das Lagern mehrerer Kisten mit verschiedenen Komponenten erleichtert.“ Den Inhalt erkennen die Mitarbeiter auf einen Blick und können sich bequem die Teile nehmen, die sie brauchen. Durch den Einsatz der Transportgeräte ist ein effektiver Kreislauf entstanden, über den die vorkommissionierte Ware direkt zu den Bändern gelangt. Inzwischen nutzt Luxeta die Kommissionierwagen in der Produktion und im Lager gleichermaßen.

Die Basiswagen mit festem Boden im Grundrahmen und je zwei Stirnwänden und Schiebegriffen gibt es in drei Ladeflächengrößen und in drei Höhen. Das multifunktionale Baukastensystem haben sich die Lichtexperten zunutze gemacht und die Wagen entsprechend der individuellen Anforderungen im Betrieb ausstatten lassen. Hierzu gehören zum Beispiel Schreibtafeln, Trenngitter und stirnseitige Trittstufen, die sich über eine Gasdruckfeder leicht einklappen lassen, wenn sie nicht gebraucht werden. Bei Belastung stehen die Stufen fest auf dem Boden und der Wagen wird sicher blockiert. Große, ergonomische Bügel mit hautfreundlichem Griffschutz geben Halt beim Auf- und Absteigen. Die Kommissionierwagen in der Ausführung mit Trittstufen kommen bei Luxeta vornehmlich im Lager zum Einsatz.

Die Transportgeräte sind nicht nur variabel und flexibel, auch die Beschaffenheit der Rollen kommt den Lichtspezialisten entgegen. Alle Modelle sind serienmäßig mit Rollen aus thermoplastischem Elastomer, kurz TPE, ausgestattet. Mit dieser Technik lassen sich auch schwere Güter leicht und geräuscharm bewegen. Aber die TPE-Rollen haben gerade bei der Herstellung der LED-Leuchten noch einen weiteren, gravierenden Vorteil. „Bei uns können wir keine Gummireifen einsetzen“, versichert Elmar Tasler. „Gummi dünstet aus und der Schwefel, der dabei freigesetzt wird, kann die empfindlichen LED-Komponenten beschädigen.“ Für die Zukunft stellt sich der Geschäftsführer eine komplett variable Arbeitsumgebung vor und will damit die Prozesse in seinem Unternehmen weiter optimieren. Mit den flexiblen Transportgeräten hat er dafür einen wichtigen Grundstein gelegt. (ub)


Ein großer Tritt für die Sicherheit

Die Fetra Transportgeräte GmbH gehört zu den führenden Herstellern von Transportwagen und Transportkarren aus Stahl, Aluminium und Edelstahl. Der Hersteller mit Sitz in Borgholzhausen bei Bielefeld hat mehr als tausend, qualitativ hochwertige Produkte im Sortiment. Dank eines intelligenten Baukastensystems lassen sich diese individuell nach Kundenwunsch anpassen. Auf fast jeden Artikel gibt der Hersteller zehn Jahre Garantie.

Die Spezialisten aus Ostwestfalen-Lippe legen bei ihren Produkten aber auch großen Wert auf die innerbetriebliche Sicherheit und haben deshalb das Zentralbremssystem „Totalstop“ entwickelt. Die Lösung verhindert, dass sich die Lenkrollen des gebremsten Wagens drehen und seitlich ausschwenken. Das Bremspedal ist zentral angeordnet und befindet sich deswegen immer im Blickfeld des Bedieners, der es mit nur einem Fußtritt in jeder Rollenposition feststellen und wieder lösen kann. Die Bremse ist dank der großen Bodenfreiheit des Pedals leicht zu betätigen. Zusätzlich lässt sich der Radfeststeller aus Gummi einfach nachjustieren und bietet eine hohe Bremsleistung auf allen Reifenmaterialien. Das Zentralbremssystem gehört bei einigen Transportgeräten zur serienmäßigen Ausstattung und ist in allen gängigen Ladeflächenbreiten von 450 bis 1000 mm erhältlich. (ub)



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