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Kappen und Stopfen: Spritzguss aus gedruckten Tools

Kappen und Stopfen
Spritzguss aus gedruckten Tools

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Die 3D-gedruckten Werkzeugeinsätze nutzen schneller ab als Formen aus Stahl, erlauben jedoch bis zu mehreren hundert Schuss, je nach verwendetem Material. Bild: Pöppelmann
Pöppelmann zieht alle Register, wenn Sonderkonstruktionen von Kappen und Stopfen schnell benötigt werden: Bei Bedarf kommt der Funktionsprototyp aus Serienmaterial aus dem gedruckten Spritzgießwerkzeug.

Was der 3D-Druck in den letzten Jahren möglich machte, hat Kappen- und Stopfen-Produzent Pöppelmann Kappsto direkt in seinen Werkzeugkasten eingereiht. Sein Angebot an die Kunden liest sich daher wie eine Revue der Errungenschaften in der Prototypen- und Kleinserienfertigung – bezogen auf jene Teile, die keine Normteile sind und nicht zu den 3000 auf Lager gehaltenen Teilen gehören.

Stufe 1: Erhält Pöppelmann eine Anfrage, entwickeln die Ingenieure eine Zeichnung und drucken das Teil binnen Stunden aus. „Wir konnten so schon Aufträge gewinnen“, sagt Vertriebsleiter Thorsten Koldehoff.

Stufe 2: „Mit den geprinteten Artikeln sind wir jedoch an Grenzen gestoßen, weil das Material nicht dem späteren Serienmaterial entspricht“, erläutert Koldehoff. Aber darauf zielen Tests oft ab. Die Lösung lautet dann Rapid Tooling. Der Hersteller druckt einen Werkzeugeinsatz und setzt ihn ins Grundwerkzeug aus Stahl ein. Damit lassen sich einige Dutzend bis hunderte Artikel im Echtmaterial spritzgießen.

Stufe 3: Für einige tausend Artikel nutzt Pöppelmann auch Alu-Tools, die sich schneller und günstiger als Stahlwerkzeuge herstellen lassen.



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