Die „Trusted IoT Alliance“ soll als neues internationales Bündnis für mehr Transparenz, Sicherheit und Effizienz beim Einsatz der Blockchain-Technologie in IoT-Geräten sorgen. Rund 20 Unternehmen und Start-ups wollen gemeinsam einen Standard entwickeln, der den Einsatz der Technologie im Netz aus Milliarden internetfähigen Geräten ermöglicht.
Aufgrund der zunehmenden Verbreitung des Internet der Dinge, wird es nach Ansicht der Bündnispartner immer relevanter, sich besser gegen Hackerangriffe zu schützen und das Vertrauen der Nutzer in IoT-Lösungen zu stärken. Bosch-Chef Dr. Volkmar Denner spricht dabei von einer hohen strategischen Bedeutung der Blockchain und verwandter Technologien. Dabei handelt es sich um ein in den letzten Jahren populär gewordenes Konzept, bei dem Informationen über eine dezentrale Datenbank auf tausende Rechner verteilt werden. Somit werden die Daten fälschungssicher gemacht und Verbraucher sind weniger abhängig von Rechenzentren einzelner großer Plattformanbieter.
Mithilfe seiner Partner möchte Bosch den Erfolg des Internet of Things voranbringen. Als mögliche Einsatzgebiete der „Trusted IoT Alliance“ nennt das Unternehmen deshalb die sichere Vernetzung von Gegenständen oder die Automatisierung von Geschäftsprozessen. So erforscht Bosch derzeit den Einsatz der Blockchain-Technologie, um den Tachobetrug in Fahrzeugen zu verhindern oder die Qualität und Effizienz in der Lieferkettenlogistik zu steigern.
Zu den Gründungsmitgliedern des Bündnisses zählen neben dem Stuttgarter Unternehmen auch der IT-Konzern Cisco, der Finanzdienstleister BNY Mellon, das Elektronikunternehmen Foxconn oder Gemalto, als Hersteller von Chip- und Magnetstreifenkarten. Interessenten können dem Bündnis beitreten, Treffen zum Austausch der Mitglieder finden regelmäßig statt. Weiterführende Informationen sind auf der Bündniswebsite www.trusted-iot.org. erhältlich.