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5G-Industrie Summit adressiert schnelle Vernetzung für die Produktion

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5G-Industrie Summit adressiert die schnelle Vernetzung für die Produktion

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Der 5G-Industrie Summit am 02.09.2020 in Hannover liefert Antworten auf Fragen wie: Was kommt mit 5G auf Fertigungsunternehmen zu? Machen eigene Campus-Netze Sinn und wer soll sie betreiben? ❧

Sabine Koll

5G wird die industrielle Fertigung verändern. Campus-Netze für jeden Standort und jede Infrastruktur, hohe Bandbreiten, kurze Latenzen, verbesserte Verfügbarkeit und Sicherheit – das sind neue Faktoren für automatisierte und effiziente Produktionsabläufe. Die Bundesnetzagentur hat für den Aufbau von lokalen 5G-Campusnetzen den Frequenzbereich zwischen 3,7 und 3,8 GHz reserviert. Unternehmen können jeweils
10 MHz aus diesem Bereich, in begründeten Fällen auch mehr, für ihre Produktion beantragen. Das Antragsverfahren dafür hat Ende November vergangenen Jahres begonnen.

Derzeit sind noch keine 5G-Geräte für den industriellen Einsatz erhältlich. Erste Modelle werden für 2022 erwartet. Bis dahin können Unternehmen jedoch auf ihrem Betriebsgelände bereits Netze mit 4G-Technik aufbauen, die dann später durch den Austausch der Sendeteile auf 5G ein Update erfahren können. Eines der ersten 5G-Campusnetze wird bis zum Sommer 2020 auf dem Gelände der Hannover Messe entstehen.

Der 5G-Industrie Summit, den die Deutsche Messe Technology Academy und der Industrieanzeiger gemeinsam veranstalten, will alle Fragen beantworten, die produzierende Unternehmen derzeit bezüglich der neuen Technologie haben.

Zielgruppe sind Geschäftsführer, Entwicklungs- und Produktionsleiter

Zielgruppe der anderthalbtägigen Premierenveranstaltung sind Geschäftsführer, Entwicklungsleiter und Produktionsleiter, die sich mit der Einführung eines 5G-Netzes befassen, aber auch jene, die für die Automatisierung und Vernetzung einer Produktion verantwortlich sind. Kern der Veranstaltung, die in den Räumen der Deutschen Messe Technology Academy auf dem Messegelände in Hannover stattfindet, sind Vorträge hochrangiger Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft. So wird Staatssekretär Stefan Muhle vom Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung zu Beginn am ersten Summit-Tag von den 5G-Plänen des Flächenlands Niedersachsen mit berichten. Das Land stellt für niedersächsische Unternehmen, deren Antrag auf eine Campus-Netz-Lizenz von der Bundesnetzagentur erfolgreich war, Fördergelder in Höhe von 50 Mio. Euro bereit.

Forschungsnetz 5G-Industrie Campus Europe an der RWTH Aachen

Am Morgen des zweiten Summit-Tags referiert dann Niels König, Abteilungsleiter Produktionsmesstechnik am Aachener Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT, über die Potenziale, die 5G für die Produktionstechnik birgt. König koordiniert den Aufbau des regionalen 5G-Industry Campus Europe, ein Forschungsnetz am Campus Melaten der RWTH Aachen. Dort werden in den kommenden drei Jahren Anwendungen und Lösungen für die digitalisierte und vernetzte Produktion entwickelt und erprobt – von 5G-Sensorik für die Überwachung und Steuerung hochkomplexer Fertigungsprozesse über mobile Robotik und Logistik bis hin zu standortübergreifenden Produktionsketten.

Wird 5G für Einsatz in der Industrie überschätzt?

Ein weiteres Schlüsselelement des 5G-Industrie Summit in Hannover sind Podiumsdiskussionen mit den Speakern, bei denen die verschiedenen Aspekte des Themas durchaus kontrovers diskutiert werden. So geht es am ersten Veranstaltungstag um die Frage, ob für produzierende Unternehmen künftig das eigene 5G-Netz lebensnotwendig sein wird. Am Nachmittag des 20. Februar werfen wir in einer Podiumsdiskussion die ketzerische Frage auf, ob 5G vielleicht für den Unternehmenseinsatz überschätzt wird – und WLAN oder LTE nicht auch ausreichen. Speaker Ewald Kuk, Vice President Product Management Industrial Communication and Identification bei Siemens, hat dazu eine klare Meinung: „Wer langfristig denkt, sollte jetzt nicht mehr auf LTE setzen, denn eine Migration auf 5G Stand-alone bedeutet quasi eine neue Infrastruktur.“

Werkstattgespräche mit „Technik zum Anfassen“

Zum Konzept des 5G-Industrie Summit gehört auch, „Technik zum Anfassen“ zu präsentieren. Am ersten Tag gibt es daher nach den Vorträgen eine Guided Tour zu den vorbereiteten 5G-Exponaten, am zweiten Tag finden nachmittags parallel Werkstattgespräche an den Exponaten von Nokia und Ubirch statt.


Melden Sie sich hier zum Event an:

www.industrieanzeiger.de/forum-5g_industrie-summit

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