Jahresbilanz: Pilz steigerte 2017 seinen Umsatz um rund 11 %

Jahresbilanz

Pilz steigerte 2017 seinen Umsatz um rund 11 %

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Auf der Automatica 2018 wird Pilz seine neuen Service-Robotik-Module vorstellen. Die Geschäftsführenden Gesellschafter Susanne Kunschert und Thomas Pilz rechnen durch die Erweiterung des Produktportfolios mit einem weiteren Umsatzwachstum. Bild: Pilz
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Das Automatisierungsunternehmen Pilz konnte 2017 seinen Umsatz um knapp 11 % steigern. Auch für 2018 rechnet der Anbieter durch die Erweiterung seines Portfolios im Bereich der Robotik mit weiterem Wachstum.

Mit 338 Mio. Euro Umsatz im Geschäftsjahr 2017 blickt Pilz zufrieden auf das vergangene Jahr zurück. „Mit einem Umsatzplus von 10,6 % gegenüber 2016 haben wir unsere wirtschaftlichen Ziele übertroffen“, erklärte Susanne Kunschert, Geschäftsführende Gesellschafterin des Lösungsanbieters von Automations- und Sicherheitstechnik, im Rahmen der heutigen Jahres-Pressekonferenz. Diese Steigerung sei vor allem durch die Bereiche Schaltgeräte, Steuerungen und Sensorik getrieben worden. Mit rund 70 %bleibt die Steuerungstechnik beim Anbieter aus Ostfildern der wichtigste Umsatzträger, aber auch der Bereich der Dienstleistungen habe sich mit etwa 13 % als ein festes Standbein etabliert, sagte Kunschert. Hierfür sieht die Geschäftsführende Gesellschafterin zukünftig noch Potenzial: „Wir gehen davon aus, dass wir bei Dienstleistungen in den nächsten Jahren durchschnittlich im unteren zweistelligen Bereich wachsen werden. In wenige Jahren werden Dienstleistungen über 15 % unseres Umsatzes ausmachen.“

Exportanteil weiter gestiegen

Auch der weitergestiegene Exportanteil von 71,9 % – und damit einem Plus 0,7 Prozentpunkten gegenüber dem Jahr 2016 – unterstreicht laut der Geschäftsführenden Gesellschafterin die starke internationale Ausrichtung des Anbieters von Automatisierungslösungen. Maßgeblichen Anteil an dem guten Ergebnis habe vor allem die starke Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen des Unternehmens auf dem asiatischen Markt. Zwar ist Europa mit ungefähr drei Vierteln des erwirtschafteten Umsatzes nach wie vor die wachstumsgrößte Region für den schwäbischen Hersteller. 2017 war Asien mit über 30 % jedoch die am stärksten wachsende Region bei Pilz und zeigt für die Zukunft großes Potenzial, heißt es. „Knapp 20 % unseres Umsatzes erzielen wir in Asien und Australien, rund 10 % auf dem amerikanischen Kontinent und über 70 % in Europa“, fasst Kunschert zusammen. Auch das diesjährige Partnerland der Hannover Messe 2018, Mexiko, ist Thomas Pilz zufolge, ebenfalls Geschäftsführender Gesellschafter, ein Boomland.

Mehr Mitarbeiter bei Pilz

„Wir konnten die Zahl der Mitarbeiter erhöhen und haben mit dem Ausbau der Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten am Stammsitz Ostfildern und einen Neubau für das Software-Entwicklungszentrum im irischen Cork in die Zukunft investiert“, so Kunschert weiter. Ende 2017 beschäftigte das Unternehmen 2.346 Mitarbeiter in weltweit 40 Tochtergesellschaften. Damit schuf der Anbieter global 174 neue Stellen – was einem Zuwachs von 8 % gegenüber 2016 bedeutet. Am Stammsitz in Ostfildern waren Ende vergangenen Jahres 1.067 Menschen beschäftigt, das sind 42 Mitarbeiter mehr als im Jahr zuvor.

Zudem investierte der Hersteller rund 20 % seines Umsatzes in Forschung & Entwicklung. Durch den Umbau der ehemaligen Produktion am Stammsitz Ostfildern in ein modernes F&E-Zentrum sowie der Erweiterung der Software-Entwicklung durch einen Neubau im irischen Cork mit jeweiligen Investitionen von rund 7 Mio. Euro sieht sich das Unternehmen gut für die Zukunft aufgestellt. Auch für 2018 rechnet Pilz mit einem Umsatzplus zwischen 6 und 7 %. „In das Geschäftsjahr 2018 sind wir gut gestartet. Mit Blick auf den aktuellen Auftragseingang liegen wir im Plan“, gab Kunschert einen Ausblick.

Erweiterung Portfolio um neue Service-Robotik-Module

Zudem wird der schwäbische Anbieter sein Portfolio im Bereich Robotik erweitern: Auf der Fachmesse Automatica wird der Hersteller seinen neuen Module für die Service-Robotik im industriellen Bereich erstmaligvorstellen. Das Angebot besteht zu Beginn aus einem mobilen Bedienmodul, einem Steuerungs- sowie einem Manipulatormodul, also einem selbst entwickelten Roboterarm. Damit sollen Pick & Place-Anwendungen sowie modulare teilautomatisierte „Klein-Roboterzellen“ adressiert werden. „Damit entwickeln wir uns weiter zum Technologieunternehmen, das komplette Lösungen jetzt auch für die sichere Robotik anbietet“, sagte Kunschert. (nu)

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