Professionelle Fotografie als Kommunikationsinstrument Das Unternehmen ins richtige Licht rücken

Professionelle Fotografie als Kommunikationsinstrument

Das Unternehmen ins richtige Licht rücken

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Marketing | Fotografie ist ein vielseitiges Marketing- und Kommunikationsinstrument. Doch wie findet man in dem Überangebot den richtigen Weg für das eigene Unternehmen? Dieser Artikel möchte einige Hinweise darauf geben, wie sich Firmen dem Thema annähern oder es für ihre Zwecke gezielt ausbauen können.

Edda Fahrenhorst Mitbegründerin und Geschäftsführern von Fotogloria – Büro für fotografische Zusammenarbeitedda.fahrenhorst@fotogloria.de, www.fotogloria.de

Bilder sind und bleiben für den ersten Eindruck zuständig, nur dass sie mittlerweile eine noch viel breitere Verwendung als je zuvor finden. Eine klassische Messewand will heute genauso bespielt werden, wie die sozialen Medien. Das viel beschworene Content Marketing soll gleichermaßen bestückt sein, wie herkömmliche Flyer und Broschüren. Die Website ist ebenso Aushängeschild wie Produktkatalog oder die hauseigene B2B- oder B2C-Publikation.
Für eine erfolgversprechende Kommunikation mittels Fotografie ist ein schlüssiges und auf die individuellen Bedürfnisse des jeweiligen Unternehmens zugeschnittenes Bild-Konzept die Voraussetzung. Im Wesentlichen sollte es die folgenden Fragen aufgreifen und beantworten:
Wofür werden Bilder benötigt?
Was soll gezeigt werden?
Wie sollen die Bilder wirken?
Wo sollen die Bilder eingesetzt werden?
Ist ein Unternehmen beispielsweise auf die Fertigung von Produkten spezialisiert, die es außerdem mit eigens erbrachter Serviceleistung montiert, wartet und instand setzt, kann es mithilfe von Fotos zeigen, dass Kunden bei ihm höchste Funktionalität, beste Qualität und den dazu passenden zuverlässigen Service bekommen.
Wie könnten die Fotos aussehen?
Möglichkeit 1: Zeigen Sie in Ihrer Unternehmenskommunikation, wer Sie sind und was Sie können! Für das passende Motiv sollten Unternehmen sich über die Schulter schauen lassen und so potenzielle Kunden mit in ihre Produktion nehmen. Mit Hilfe einer gezielten Bildsprache – beispielsweise durch Mitarbeiterportraits oder Produktfotos – lassen sich Kunden begeistern.
Möglichkeit 2: Sie bringen alle aufgezählten Eigenschaften auf die Symbolebene und entwickeln für jede Kompetenz ein illustrierendes Bild. Für zuverlässigen Service steht beispielsweise ein kräftiger Händedruck. Dabei sind nur die Hände und die Arme im Anschnitt zu sehen, ein Protagonist trägt Blaumann, der andere einen Anzug. Entsprechende Einzelbilder sind mit etwas Glück bei Bilddatenbanken zu finden, können aber natürlich auch – und damit wesentlich gezielter – nach individuellen Vorstellungen, mit eigenen Mitarbeitern und in einer einheitlichen Bildsprache fotografiert werden.
Möglichkeit 3: Entwickeln Sie eine Kampagne, die auf einem individuell auf Ihr Unternehmen und Ihr Produkt zugeschnittenen Bildkonzept – meist in Verbindung mit Text – basiert. Mit starken Bildern können Unternehmen zeigen, wie sie denken, was sie können und wer sie sind. Natürlich gibt es noch viele weitere Möglichkeiten, eine fotografische Unternehmenskommunikation auszurichten – am Wichtigsten dabei ist, dass die individuellen Ziele dabei im Fokus stehen.
Wie findet man den richtigen Fotografen?
Über die einschlägigen Suchmaschinen oder Mundpropaganda lassen sich zahlreiche Fotografen finden, von denen natürlich jeder davon überzeugt ist, sein Handwerk zu beherrschen und der Richtige zu sein. Unternehmen sollten bei der Auswahl berücksichtigen, dass es gerade in der Industriefotografie sehr gute und hoch spezialisierte Profis gibt. Und genau diese sollte man auch für die eigenen Ideen buchen, denn ausgewiesene Industriefotografen wissen, wie man sich in Werkshallen & Co. bewegt. Sie wissen, welche Fragen sie stellen müssen, damit das Bildergebnis exakt ist. Sie haben den richtigen Umgangston, der jeden Mitarbeiter davon überzeugt, gut und gerne Model zu stehen. Sie wissen, wie man ein gutes Bild von der kleinsten Schraube bis zur größten Produktionshalle bekommt. Und vor allem: Sie sind neugierig und interessieren sich für das, was sie fotografieren. Gleiches gilt natürlich auch für Fotografen, die sehr gut Menschen fotografieren können, oder Produkte inszenieren, oder große Kampagnen begleiten.
Was kostet das?
Die Frage ist natürlich an dieser Stelle nicht in Beträgen zu beantworten, aber generell ist es wie in jedem anderen Bereich auch: Für Qualität lohnt es sich, ein wenig mehr auszugeben, denn Profis liefern meist in kurzer Zeit zufriedenstellende Ergebnisse, die den Vorstellungen der Auftraggeber entsprechen.
Fazit
Qualitativ hochwertige und gezielt eingesetzte Fotografie ist ein perfektes Marketinginstrument. Um das individuell beste Ergebnis zu erreichen, ist es aber unerlässlich, Zeit und Geld in die Hand zu nehmen – beides fließt mithilfe der produzierten Fotos aber bestimmt wieder zurück in die Unternehmenskasse.

Praktische Hinweise zum Thema Fotografie
Augen auf, beim Rechtekauf
Die Lizenzierung von Bildmaterial (vor allem bei bereits vorhandenen Fotos über Bildagenturen) ist ein sehr komplexes Thema, das – wenn man damit keine oder wenig Erfahrung hat – zu einem unangemessenem Geld- und Arbeitsaufwand führen kann. Darum sei hier ausdrücklich dazu geraten, Profis mit dem Thema Lizensierung zu beauftragen, die sich in allen Bereichen damit auskennen. Eine weitere Möglichkeit ist es, eine Schulung zu organisieren – es gibt von verschiedenen Institutionen und Agenturen entsprechende Angebote, auch Inhouse.
Releases & Co.
Jegliches Bildmaterial (ob neu, archiviert oder dazu gekauft), dass in der Unternehmenskommunikation Verwendung findet, braucht ein Model- und/oder Property-Release (Freigabe für die Verwendungsrechte). Lassen Sie sich in diesem Punkt ausführlich beraten, damit es keine bösen Überraschungen gibt.
Archivarbeit
Es lohnt sich, für Ihre Fotos ein Bildarchiv aufzusetzen. Das bedeutet zwar eine Anfangsinvestition, aber danach über Jahre eine Arbeitserleichterung. Mit einem vernünftigen Archiv lassen sich Fotos schnell auffinden, können übergreifend (also von verschiedenen Standorten oder Abteilungen) genutzt werden und sind mit allen nötigen Infos zu Releases, Rechten & Co. versehen. Es gibt verschiedene Archivierungssysteme auf dem Markt, lassen Sie sich auch hier gut beraten. Das Wichtigste dabei ist allerdings die Verschlagwortung – sprechen Sie dafür Profis an.
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