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Studienergebnisse bieten Unternehmen aus der Energiewirtschaft einen Überblick über die am Markt verfügbaren ERP-Lösungen

Ergebnisse einer PwC-Studie
ERP-Anbieter tragen Bedürfnissen der Energieunternehmen Rechnung

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Die Energiewirtschaft ist zunehmend auf ERP-Modernisierung angewiesen. Doch welcher Anbieter kann die Anforderungen erfüllen? Bild: NicoElNino/stock.adobe.com

Klimawende, Digitalisierung und zunehmende Versorgungsengpässe – kaum eine Branche befindet sich derzeit so massiv im Umbruch, wie die Energiewirtschaft. Nicht nur, dass die Branche unter den Vorzeichen des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine ihre Geschäftsbeziehungen neu sortieren muss. Die Stakeholder erwarten auch, dass Unternehmen mit neuen Geschäftsmodellen und innovativen Lösungen für die Dekarbonisierung den Weg in die Zukunft bereiten. Damit gehen auch neue Anforderungen an die Enterprise-Resource-Planning-Lösungen (ERP) der Unternehmen einher.

Die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC Deutschland (PwC) hat mit der Neuauflage ihrer ERP-Studie für die Energiewirtschaft untersucht, inwiefern aktuelle Lösungen führender ERP-Anbieter diese Anforderung erfüllen können. Die Grundlage dafür bildet eine umfangreiche Befragung von insgesamt 16 Anbietern. Die Studienergebnisse bieten Unternehmen aus der Energiewirtschaft einen transparenten Überblick über die am Markt verfügbaren ERP-Lösungen. 

Hoher Veränderungsdruck durch Klimawende und Digitalisierung

„Die Entwicklung von nachhaltigen Energieprodukten führt in Kombination mit der zunehmenden Dezentralisierung der Stromerzeugung zu immer kleinteiligeren Dienstleistungsangeboten. Zugleich verändern sich im Zuge der Digitalisierung auch die Kundenbedürfnisse massiv“, sagt Michael Kopetzki, Partner, Energy & Utilities bei PwC Deutschland.

ERP-Anbieter reagieren auf diese veränderten Rahmenbedingungen, in dem sie ihre Systemarchitekturen modernisieren. So werden gängige Lösungen zunehmend auf Webservices und Betriebsmodelle in der Cloud umgestellt. Lieferanten, Netzbetreiber, Messstellenbetreiber und andere Energiedienstleister müssen auf diesen Veränderungsdruck reagieren und ihre ERP-Systeme modernisieren. Ein notwendiger Schritt, der allerdings nicht ganz unproblematisch ist.

„Den notwendigen Investitionen in die Modernisierung der IT-Landschaft stehen die zum Teil drastischen Gewinneinbrüche durch die angespannte Lage am Rohstoffmarkt und die Pflicht zur Grund- und Ersatzversorgung entgegen“, sagt Folker Trepte, Leiter Energiewirtschaft bei PwC Deutschland.

Schrittweise Modernisierung eröffnet neue Potenziale

„Um in Anbetracht des Kostendrucks gangbare Kompromisse bei der Modernisierung der ERP-Landschaften zu finden, empfiehlt sich ein schrittweises Vorgehen. Modulare, plattformbasierte Lösungen begünstigen eine solche Strategie. Sie erlauben die Implementierung neuer Funktionen wie z.B. für die Personalplanung oder Verbrauchsabrechnung, ohne das komplette System aktualisieren zu müssen“, erklärt Michael Kopetzki.

Über einen mehrstufigen Roll-Out neuer Funktionen lassen sich bei vielen Anbietern auch die Schnittstellen zu den Kunden digitalisieren, ohne die dahinterliegende Architektur auszutauschen. So haben sich in den letzten Jahren neue Anbieter in Bereichen wie der Abrechnungssoftware für energiewirtschaftliche Prozesse etabliert und in diesem Segment deutliche Marktanteile gewonnen. Die neu aufgelegte ERP-Studie für die Energiewirtschaft zeigt solche Entwicklungen transparent auf, bietet Orientierung und vereinfacht damit die Lösungsfindung für Unternehmen aus der Branche. (kf)

 

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