Wago: IP-67-Feldbusmodule für Vielfalt im Feld

Raus aus dem Schaltschrank

Dr. Thomas Albers, Entwicklungsleiter Elektronik bei Wago: „Die neue Leistungsklasse lässt keine Wünsche offen.“
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Nach zehn Jahren Erfahrung mit IP-20-I/O-Modulen verlässt Wago jetzt den Schaltschrank. Mit Speedway-767-Modulen geht das Unternehmen in die raue Industrie und bietet Kommunikation direkt an der Maschine.

„Der schaltschranklosen Automatisierung werden nach wie vor Grenzen gesetzt durch unhandliche, langsame und unflexible I/O-Systeme in Schutzart IP 67, deren Funktionalität weit hinter der moderner IP 20 I/O-Feldbusklemmen zurück bleibt“, sagt Dr. Thomas Albers. Der Entwicklungsleiter Elektronik der Wago Kontakttechnik GmbH & Co. KG aus Minden stellte jetzt unter dem Namen Speedway 767 eine neue Familie IP 67 geschützter modularer Ein- und Ausgangsmodule vor, die IP 20 I/O-Produkten in nichts nachsteht und neue Möglichkeiten eröffnet. Modularität heißt dann im Falle Speedway, dass sich die Kopfstation mit Feldbus um 64 Module mit insgesamt 512 Kanälen erweitern lässt. Dabei dürfen Maschinen bis zu einer Gesamtausdehnung von 500 m stehen.

Neben Feldbuskopplern werden für alle Feldbusse Controller mit der Code-Sys IEC 61131-konformen Programmierumgebung angeboten. Für Thomas Albers ist auch die Zeit der Modulsammlungen vorbei: In nur einer Eingangsklemme sind die Betriebsarten 0–10V, ± 10V, 0–20 mA, 4–20 mA, ± 20 mA kanalweise einstellbar. Damit ist eine Vielzahl unterschiedlicher Klemmenfunktionen in einem Modul vereint.
Darüber hinaus können für jeden Eingang separat Grenzwerte, Ersatzwerte unterschiedlicher Strategien und Filterzeiten festgelegt werden. Die Inbetriebnahme wird durch die Möglichkeit der Online-Simulation unterstützt. Das System lokalisiert Fehlerauf Stations-, Modul- oder Kanalebene. Über dieses Standardfeature lassen sich Überlast, Kurzschluss oder Drahtbruch schnell auffinden.
Sicher werden die Module mit sicheren Ein- und Ausgängen nach SIL3. Damit ist keine „doppelte“ Automatisierung unter IP67 Bedingungen mehr erforderlich. Robust durch Vollverguss bedeutet neben Spritzwasser häufig auch den Einsatz in freier Witterung. Die Betriebstemperaturen können zwischen -25 °C bis +60 °C schwanken. Bei soviel Leistung darf auch ein Wermuthstropfen dabei sein: Lieferbar sind die Module erst Ende 2006. wm
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