Photovoltaik

Audi setzt auf gigantische Aufdachanlage

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160.000 m² Dachfläche, 35.000 PV-Module, 12 MW Spitzenleistung – das sind die Rahmendaten der Photovoltaik-Aufdachanlage, die Audi gerade in Ungarn in Kooperation mit Eon umsetzt. Ziel ist es, den Standort in Györ in Zukunft vollständig klimaneutral zu betreiben.

Christian Niederstraßer
Experte Solarenergie bei Eon

Wie viele Unternehmen unterschiedlichster Größe beschäftigt sich auch Audi seit langem mit dem Thema Nachhaltigkeit und arbeitet konsequent daran, diese entlang der Wertschöpfungskette zu steigern. Der Automobilhersteller setzt sich für den sparsamen Umgang mit Ressourcen ein und will die Umweltauswirkungen durch die Automobilproduktion möglichst gering halten. Daher sucht das Unternehmen immer nach Möglichkeiten, seine Standorte zu optimieren. Der Einsatz erneuerbarer Energien ist dafür ein wichtiger Stellhebel. Ein Beispiel ist das ungarische Györ. Die Wärmeversorgung von Audi Hungaria wird bereits heute zu rund 70 % aus klimaneutraler geothermischer Energie gedeckt. Mit der neuen PV-Anlage wird ein weiterer Schritt in Richtung Klimaneutralität getan.

Erzeugung erneuerbarer Energie ab Anfang 2020

Die Flachdächer der beiden Logistikzentren in Györ, auf denen insgesamt 35.000 PV-Module Platz finden sollen, sind jeweils 80.000 m² groß. Der 160.000 m² große Aufdach-Solarpark wird damit über eine Leistung von 12 MW verfügen. Die Bauarbeiten starten im August 2019, ab Anfang nächsten Jahres beginnt die Erzeugung erneuerbarer Energie. Ab 2020 soll die PV-Anlage jährlich mehr als 9,5 GWh erneuerbare Energie für das Audi-Werk liefern. Damit lassen sich auch die CO2-Emissionen pro Jahr um rund 6000 t reduzieren.

Aber nicht nur Audi setzt für eine nachhaltige Produktion auf die Kraft der Sonne – auch viele kleine und mittelständische Unternehmen nutzen die Vorteile von Photovoltaik für sich.

Sonnenenergie für 3B Kunststofftechnik

3B Kunststofftechnik aus Saulgrub in Oberbayern stellt komplexe Kunststoffteile für Konsumgüter wie Hartschalenkoffer, Sportgeräte, Medizintechnik oder für die Automobilindustrie her. Der benötigte Strom dafür kommt zu rund einem Fünftel aus der PV-Anlage auf dem Dach der Produktionshalle. 300 Solarmodule erzeugen jährlich 80.500 kWh Strom, den der Hersteller zu 98 % selbst verbraucht. Damit sorgt das Unternehmen nicht nur für mehr Nachhaltigkeit im Betrieb, sondern hat auch eine rentable Investition getätigt, die zu Kostenersparnissen führt und sich innerhalb von nur sieben Jahren amortisiert.

Mit Photovoltaik auf die Alm

Die Schliersbergalm im bayerischen Örtchen Schliersee ist ein beliebtes Ausflugsziel, das die Gäste auch bequem per Gondel erreichen können. Die Natur zu schützen, der die Schliersbergalm auch ihre Gäste verdankt, ist dem Betreiber Ingo Bauer ein großes Anliegen. Daher liefert eine Photovoltaikanlage rund die Hälfte des Stroms für die Seilbahn. Das liegt vor allem an der perfekten Übereinstimmung zwischen Strombedarf und der Produktionsmenge der PV-Anlage: Der meiste Betrieb herrscht auf der Schliersbergalm tagsüber bei schönem Wetter – genau dann, wenn die Sonne für den optimalen PV-Ertrag sorgt.



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