Multitouch-Control-Panel für pharmazeutische Verpackungslinien

Mehrwert durch Bedienkomfort

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Control Panel | Im Verpackungsbereich wird von den Maschinen und Anlagen Geschwindigkeit und Qualität gefordert. Die Verpackungslinien von Uhlmann bieten zusätzlichen Mehrwehrt in Form von Produkteffizienz.

Roland van Mark Produkt- und Marketingmanager Industrie-PC, Beckhoff Automation Klaus Niewöhner Produktmanagement Industrie-PC, Beckhoff Automation

In mittlerweile über 65 Jahren hat sich Uhlmann Pac-Systeme in Laupheim als Spezialist im Bereich Verpackungslösungen für die pharmazeutische Industrie etabliert. Abgedeckt wird dabei das Spektrum „von der Tablette bis zur Palette“, wie Jörg Riekenbrauck, Leiter Elektrotechnik bei Uhlmann, erläutert: „Wir bieten komplette, schlüsselfertige Verpackungslinien an, bestehend aus den Elementen Blistermaschine beziehungsweise Flaschenfüller, Kartonierer, Bündler, Case Packer und Palletierer. Hinzu kommt die komplette IT-Infrastruktur, also Scada- bzw. Track-&-Trace-Systeme.“
Paradebeispiel ist das auf hohe Flexibilität und Effizienz ausgelegte Blister Express Center BEC 500. Konzipiert als zweibahnige Verpackungslinie integriert es das Blister- und Kartoniermodul auf unter 10 m Anlagenlänge. Verarbeiten lassen sich pro Minute bis zu 500 Blister und bis zu 450 Faltschachteln. Dazu Jörg Riekenbrauck: „Mit diesen Eigenschaften sowie den geringen Anschaffungs- beziehungsweise Betriebskosten und der hohen Prozesssicherheit ist das Blister Express Center BEC 500 die ideale Linie für eine wirtschaftliche Verarbeitung aller gängigen Solidaprodukte und Folienarten bei mittleren Chargengrößen.“
Bedienkomfort im anspruchsvollen Design als wichtiges Anlagen-Feature
Der Anwender profitiert zudem von einer überaus einfachen und intuitiven Handhabung. Hierzu dient das neue Bediensystem SmartControl, das aus einer von Uhlmann spezifisch ausgelegten Bedienoberfläche sowie einem kundenspezifischen Control Panel von Beckhoff besteht. Zur Bedeutung eines anspruchsvollen Designs erläutert Jörg Riekenbrauck: „Die Konstruktion ist bei Uhlmann auch designorientiert, denn die Ästhetik beispielsweise eines sehr schlanken Bedienterminals mit glatter Oberfläche macht die Bedienung attraktiv und sicher. Allein der Name SmartControl assoziiert schon ein modernes, am Smartphone angelehntes Design, mit einem hinsichtlich Aussehen und Farbe nahtlosen Übergang vom Touchscreen auf das Bedienpult. Von der Optik her soll das Terminal so ansprechend und leicht wirken, dass es am Tragarm befestigt quasi vor der Maschine schwebt. All dies wird mit dem Control Panel von Beckhoff optimal umgesetzt. Das zeigt sich nicht zuletzt daran, dass das Panel im Jahr 2014 neben dem Red Dot Award sowohl den iF Design Award als auch den German Design Award 2015 erhalten hat.“ Sehr wichtig sei für die Anwender in der pharmazeutischen Industrie zudem, dass sich das Bedienterminal aufgrund der glatten und fugenlosen Oberfläche sehr leicht reinigen lasse.
Die Vorteile des Control Panels sind so überzeugend, dass es bei Uhlmann sowohl als Standard für alle neuen Maschinen und Anlagen als auch im Bereich Retrofit eingesetzt wird. Besonderen Nutzen sieht Jörg Riekenbrauck in den bei SmartControl umgesetzten Wischfunktionen, die sich durch die leistungsfähige, mit hoher Touchpunktdichte arbeitende Projective-Capacitive-Touchscreen-(PCT)-Technologie des Control Panels optimal realisieren ließen. So kann beispielsweise über die Darstellung eines Drehreglers sehr einfach und intuitiv die Maschinengeschwindigkeit verändert werden.
Aus dem breiten Multitouch-Panel-Spektrum von Beckhoff wählte Uhlmann als Basis für SmartControl die aus technischer und Design-Sicht optimale Panel-Variante aus: ein 15“-Touchscreen im 4:3-Format. Dazu erläutert Jörg Riekenbrauck: „Das Format hat uns an der Maschine von der Ästhetik her besser gefallen als ein Widescreen-Panel, zumal unser Firmenlogo von der Formensprache her sehr gut dazu passt. Als positiver Nebeneffekt hat sich die iPad-kompatible Touchscreen-Auflösung erwiesen. Dadurch lässt sich die Visualisierung bei Bedarf auch remote per Tablet bedienen, ohne dass die Applikationen modifiziert werden müssen.“
Die Display-Größe von 15“ erweist sich für die Verpackungslinien ebenfalls als optimal, denn größere Panel sind hier häufig im Weg und verdecken die Sicht auf den Prozess. Kleinere Touchscreens würden wiederum die Darstellungsmöglichkeiten zu sehr einschränken. Schließlich sollen in der Visualisierung auch Dokumentationen, Schaltpläne oder Protokolle komfortabel erkennbar sein. Jörg Riekenbrauck ergänzt: „15-Zoll-Bedieneinheiten werden außerdem bei unseren Verpackungsmaschinen bereits seit vielen Jahren eingesetzt. Sollten sich zukünftig die Widescreen-Formate aus Anwendersicht durchsetzen oder höhere Bildschirmauflösungen gefordert werden, können wir dies basierend auf dem breiten Panel-Portfolio von Beckhoff natürlich ebenfalls umsetzen. Zumal sich schon bei SmartControl die gute Unterstützung von Beckhoff, das heißt das Eingehen auf kundenspezifische Wünsche und das Beisteuern eigener Ideen, bewährt hat.“
Zur Erfüllung der regulatorischen Anforderungen der pharmazeutischen Industrie ist die PC-Technologie für das Bediensystem laut Michael Schäfer, Projektleiter bei Uhlmann, unverzichtbar: „Aufgrund zahlreicher Richtlinien muss während des Prozesses elektronisch dokumentiert werden, was Datenbanken und zusätzliche Kontrollsysteme erfordert. Dies lässt sich ideal mit der IPC-Technologie realisieren. Zur Entscheidung für die IPCs von Beckhoff haben dann insbesondere die hohe Rechenleistung und vor allem die kompakte Bauform der IPCs beigetragen.“
Zum Einsatz kommt beim Blister Express Center BEC 500 ein Schaltschrank-PC C6930 für die beiden Bedienterminals, ausgestattet mit einem Intel-Core-i5-Prozessor, SSD sowie integrierter USV und zusätzlichem 24-V-Akkupack. Damit steht ausreichend Rechenleistung zur Verfügung, um die SmartControl-Visualisierung mit ihren vielen grafischen und Wischelementen reibungslos bedienen zu können. Realisiert wurde eine Serverlösung der Visualisierung, auf die prinzipiell beliebig viele Bedienpanels zugreifen können.
Der Einsatz eines Control Panels anstatt eines Panel-PCs bietet nach Jörg Riekenbrauck vor allem hinsichtlich Kontinuität und Flexibilität deutliche Vorteile: „Für uns ist wichtig, dass die Designelemente der Anlagen über die nächsten Jahre hinweg Bestand haben. Die Anforderungen an den Industrie-PC können sich aber sicherlich recht schnell ändern, zum Beispiel hinsichtlich Prozessorleistung, Speicherausbau und optionalen Einsteckkarten. Durch die Trennung von Panel und IPC können wir nun einerseits das Bedienterminal auf absehbare Zeit unverändert einsetzen und andererseits im Schaltschrank eine bedarfsgerecht skalierbare IPC-Lösung nutzen.“ •
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