EMO 2017: Robotik

Roboter von Stäubli sind für die Metallbearbeitung konstruiert

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Beim Tieflochbohren überzeugt der Sechsachser TX200 mit einem guten Bahnverhalten und hoher Steifigkeit. Bild: Audi
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Auf dem Stand A47 in Halle 25 packt der Roboterbauer Stäubli das volle Programm für die Metallbearbeitung aus: Fräsroboter, Sechsachser für die Automation von Werkzeugmaschinen, ein mobiles Robotersystem für die Verkettung von Bearbeitungszentren und ein Spezialroboter für die Teilereinigung.

Konstruktionsbedingt eignen sich die Roboter von Stäubli hervorragend für die speziellen Anforderungen in der Metallbearbeitung, wo der direkte Kontakt mit Schleifstaub, Spänen und Kühlschmierstoffen tägliche Praxis ist. Mit den Sechsachsern lassen sich Applikationen prozesssicher realisieren, bei denen jeder andere Standardroboter kapitulieren würde. Da sind sich die Spezialisten aus Bayreuth sicher. Auch die neue TX2-Generation zeichnet sich durch eine voll gekapselte Bauweise aus. Die Maschinen erfüllen die Schutzart IP65 und haben innenliegende Kabel und Versorgungsleitungen. Eine durchdachte Handgelenkskonstruktion verhindert das Eindringen von Fremdkörpern.

Für Einsatzfälle, bei denen die Roboter permanent Kühlschmierstoffen oder Spritzwasser ausgesetzt sind, empfiehlt der Hersteller die zusätzlich geschützten HE-Roboter. HE steht für Humid Environment. Um einen störungsfreien Einsatz dieser Feuchtraumroboter zu gewährleisten, werden Edelstahlteile, Spezialdichtungen und besonders beschichtete Gehäuseteile verwendet. Das Handgelenk der Maschine ist in IP67 gehalten und damit wasserdicht. Eine weitere Stäubli Innovation ist die vertikale Kabeldurchführung, bei der sich alle Anschlüsse unter dem Roboterfuß befinden. Einen besseren Schutz vor Spänen und Kühlschmierstoffen gibt es wohl nicht.

In Hannover will Stäubli das Besondere an seinen Robotern demonstrieren. Zum Beispiel bei der automatischen Beladung und Entladung von Werkzeugmaschinen, wo die HE-Roboter direkt in die Werkzeugmaschine integriert sind. Die Lösung reduziert die Nebenzeiten, minimiert die Stillstandszeiten und ermöglicht den teilautonomen Betrieb der Maschine in mannlosen Schichten. Seit kurzem kommen die HE-Roboter auch für die automatisierte Reinigung von Teilen mit dem Hochdruck-Wasserstrahl zum Einsatz. Das Verfahren ist effizient, schnell und setzt neue Maßstäbe in der Teilereinigung. Befürchtungen, den Robotern könne der permanente Kontakt mit Spritzwasser etwas anhaben, zerstreut der Hersteller mit einer Garantie über sechs Jahre. Damit ist Stäubli wohl weltweit der einzige Hersteller, der unter den extremen Einsatzbedingungen im Nassbereich derartige Gewährleistungen geben kann.

Auf dem Stand kann sich der Besucher zudem anschauen, wie präzise das Modell TX200 Teile bearbeiten kann. Der besonders steife und bahngenaue Sechsachser ist für bestimmte Applikationen die ideale Alternative zur Werkzeugmaschine. Als Anwendungsmöglichkeiten nennt der Hersteller Bearbeitungsverfahren wie Fräsen, Entgraten, Bohren und Gewindeschneiden. Dank der Reichweite des Roboters von 2194 mm sind auch große Werkstücke einfach zu bearbeiten. Ein weiteres Plus: Teure Nebenzeiten für die Beladung und Entladung kennt der Roboter nicht.

Einen Blick in die nahe Zukunft gewährt der Hersteller mit seinem kurz vor der Serienreife stehenden Robotersystem Helmo, das autonom fahren und navigieren kann. Dabei überwacht das Modell sein Umfeld permanent über drei integrierte Laserscanner. Ausgestattet mit einem Sechsachser der TX2-Baureihe kann Helmo alle möglichen Arbeiten bis hin zur direkten Mensch-Roboter-Kooperation ausführen. Künftig soll das mobile System die Verkettung von Werkzeugmaschinen und Bearbeitungszentren übernehmen und so für maximale Autonomie in mannlosen Schichten sorgen. (ub)



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