Hallenheizung: Dunkelstrahler sparen 42 % an Heizkosten ein

Hallenheizung

Dunkelstrahler sparen 42 % an Heizkosten ein

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Mit den neuen Dunkelstrahlern von Schwank spart Wimag jährlich mehr als zwei Fünftel an Heizkosten ein. Im Gegensatz zu herkömmlichen Systemen halten die Infrarotstrahler die warme Luft dort, wo sie benötigt wird – und verbessern auch die Raumluft.

Die veraltete, ölbasierende, indirekte Warmluftheizung war Gerd Greßbach schon lange ein Dorn im Auge. Denn der Geschäftsführer von Wimag, einem Hersteller von Baugeräten und Hebezeugen, weiß, dass gerade Energiekosten, ebenso wie die Maschineninstandhaltung oder Anlageninvestitionen auf den Gewinn drücken können. „Sanierung muss bei den Kostentreibern beginnen“, erklärt er.

Daher sollte in der ersten Sanierungsstufe – im Gegensatz zu teuren Gebäudesanierungen – in eine neue Heizungslösung investiert werden, die die Energiekosten senken soll. Die Gebäudehülle aus den 1920-er Jahren blieb unberührt. Das Heizkonzept sollte die Stärken moderner Industrieheizungen nutzen und den physikalischen Nachteilen einer Luftheizung bei Raumhöhen von über 8 m entgegenwirken. Zudem verlange die staubintensive Fertigung nach „stiller“ Raumluft ohne Zugerscheinungen, wie der Anwender erklärt.

Dunkelstrahler erzeugen keine Wärmeluftpolster

Der örtliche Installateur schlug Infrarotstrahler vor. Das Unternehmen entschied sich daher für Dunkelstrahler des Heizungsherstellers Schwank. Da diese ihre Wärme in Form von elektromagnetischen Wellen übertragen und nicht wie herkömmliche Systeme warme Luft erzeugen, entstehen keine Warmluftpolster unterm Hallendach. Damit bleibt die Wärme dort, wo sie gebraucht wird: Im Aufenthaltsbereich der Mitarbeiter. Daraufhin wurde der Primärbrennstoff von Öl auf Erdgas umgestellt und die in die Jahre gekommene Luftheizung abgeschaltet. Das aktuelle Heizsystem benötigt nur noch 13 Dunkelstrahler mit einer Gesamtleistung von 417 kW, um die drei Hallenschiffe mit insgesamt 3895 m² auf Idealtemperatur zu bringen. Außerdem erfüllen die Strahler die Anforderungen der Ökodesign-Richtlinie ErP.

„Wir wollten ein modernes, zukunftsfähiges und energiesparendes Heizsystem, das ist uns auch gelungen. Wir haben eine Einsparung von 42 % festgestellt, was uns auf der Habenseite jährlich etwa mit 16 000 Euro zu Gute kommt. Die teuren Instandhaltungskosten der Altanlage sind dabei noch nicht einmal berücksichtigt“, freut sich Greßbach. Das neue Heizsystem werde sich laut des Geschäftsführers alleine über die Heizkosten nach rund drei Jahren amortisiert haben. Unter Berücksichtigung der Instandhaltungskosten sowie des neu gewonnenen Heizkomforts rechnet das Unternehmen sogar mit einer Amortisationszeit von weniger als drei Jahren.

Auch die Raumluft habe sich deutlich verbessert, betont Greßbach: „Mit dem Raumklima von früher ist das nicht mehr zu vergleichen. Wir pusten keine Stäube mehr durch die Luft. Außerdem ist es jetzt auch an den Schweißplätzen, wo ständig Luft abgesaugt wird, warm und nirgends zieht es mehr.“ (nu)


Der Anwender

Das mittelständische Unternehmen Wimag in Obernburg am Main ist auf die Produktion von Baugeräten und Hebezeugen für den Straßen- und Kanalbau spezialisiert. Produziert werden sowohl individuelle Sonderanfertigungen als auch in Serie. Im vergangenen Jahr feierte das Unternehmen mit 45 Mitarbeitern sein 200-jähriges Bestehen.

www.wimag.de

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