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Lohnfertiger spart 40.000 Euro Stromkosten im Jahr mit moderner LED-Technik

Betriebsbedarf
Lohnfertiger spart 40.000 Euro Stromkosten im Jahr mit moderner LED-Technik

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Metallverarbeitende Betriebe brauchen viel Strom. Zu den größten Kostentreibern gehört dabei die Beleuchtung der oft großen Hallen. Mit der Umrüstung auf LED-Licht, die auch im laufenden Betrieb durchgeführt werden kann, lässt sich der Energieverbrauch deutlich senken.

Das Familienunternehmen Metalltechnik Vils hat seinen Sitz im österreichischem Vils und fertigt dort seit 25 Jahren mit rund 70 Mitarbeitern maßgeschneiderte Produkte. Zum Kundenkreis gehören verschiedene Branchen, zu dem auch der Werkzeug- und Maschinenbau zählt. Mit seinen 10.000 m² Betriebsfläche hatte der Lohnfertiger bis vor kurzem hohe Stromkosten, was in der Metallbearbeitung grundsätzlich ein Problem ist.

„Licht ist für unsere Arbeit absolut wichtig“, schwört Geschäftsführer Rainer Keller. „Wir bauen hochgenaue Teile und da müssen die Mitarbeiter in allen Bereichen sehr genau sehen können. Das fängt schon bei den Zeichnungen an.“ Bisher war die Halle mit klassischen Leuchtstoffröhren ausgestattet. An einigen Arbeitsplätzen wurden zusätzliche Lampen genutzt. „Wir wollten die Stromkosten senken, aber keine Abstriche bei der Lichtqualität machen“, umschreibt Rainer Keller die Ausgangssituation. „Schließlich ist die richtige Beleuchtung nicht nur für das Arbeitsergebnis, sondern auch für die Gesundheit der Mitarbeiter wichtig.“ Deswegen wurden auch die Kollegen in den Auswahlprozess der passenden Leuchten mit einbezogen.

Im ersten Schritt nahmen die Österreicher den Markt der LED-Anbieter genau unter die Lupe. Zugleich wurden Angebote eingeholt und Testleuchten bestellt. Von fünf Herstellern wurden verschiedene Leuchten zur Begutachtung über drei Monate in der Halle installiert. Am Ende fiel die Wahl des Teams in der Produktion auf die Leuchten von LED Technics Germany mit Sitz in Köln. Entscheidend war dabei die hohe Leuchtkraft der Modelle, die aber gleichzeitig nicht blendeten. Und was die Mitarbeiter nicht wussten: Der Anbieter war auch noch vom Preis her der günstigste. Ein weiteres Plus der ausgesuchten Leuchten war, dass sie wegen ihrer flachen Oberfläche leicht zu reinigen sind. Das ist ein wichtiges Argument, denn in der Halle wird mit Emulsionen hantiert und dabei entstehen Dämpfe. Deswegen müssen die Leuchten einmal im Jahr gereinigt werden. Und je einfacher das zu erledigen ist, desto besser.

Die Licht-Experten aus Köln waren auch die einzigen unter den Anbietern, die eine Lebensdauer von 50.000 Stunden garantierten und fünf Jahre Gewährleistung auf die Leuchten gaben. Die meisten anderen Hersteller kalkulierten nach eigenen Angaben mit weniger. „Wir sind überzeugt von der Qualität unserer Leuchten, weil wir sie selbst entwickeln und produzieren“, trumpft Andreas Kreuss auf, Geschäftsführer von LED Technics Germany. „Wir wissen, worauf es in der Praxis ankommt und verarbeiten ausschließlich Markenkomponenten in modularer Bauweise.“ Und hinsichtlich Effizienz seien die Leuchten aus Köln im Vergleich mit anderen Herstellern immer vorne.

Schließlich wurden die neuen Leuchtmittel Abschnitt für Abschnitt von einer Partnerfirma in der Halle installiert. Dabei wurde darauf geachtet, dass der laufende Betrieb möglichst wenig gestört wird. Das gelang vor allem auch deswegen, weil bei der Montage das so genannte Click2Fix-System zum Einsatz kommt. Dank dieser Technik lassen sich die Stromschienen weiterverwenden. Der Monteur dreht lediglich die alten Leuchtstoffröhren heraus, demontiert die Geräteträger mit Reflektor und setzt stattdessen die neuen LED-Lichtbandeinsätze in die bestehende Tragschiene ein. Das dauert nach eigenen Angaben nicht mal eine Minute pro Leuchte.

Insgesamt wurden rund 500 LED-Leuchten ausgetauscht und in Betrieb genommen. Die ganze Aktion war nach zwei Wochen abgeschlossen. „Das Licht war am Ende so gut, dass wir die zusätzlich bestellten Arbeitsplatzleuchten gar nicht mehr brauchten“, freut sich Keller. „Die haben wir dann in anderen Bereichen eingesetzt.“

Fast so reibungslos wie die Montage verlief auch die Finanzierung, obwohl die gesamte Umrüstung rund 85.000 Euro gekostet hat. Zum einen liegt die jährliche Energieeinsparung bei rund 346.400 kWh, zum anderen gab es staatliche Fördermittel in Höhe von 30 % der Investitionssumme. Dadurch amortisiert sich das Projekt nach knapp 22 Monaten. „Die Förderung ist in Österreich vorbildlich geregelt“, sagt Rainer Keller. „Wir haben die Rechnungen im Nachgang über unsere Hausbank eingereicht und nach etwa zwei Monaten die Fördermittel ausgezahlt bekommen.“ (us)

Kontakt:

LED Technics Germany GmbH

Kelvinstrasse 33–06

50996 Köln

www.led-technics-germany.de


Energieverbrauch senken mit staatlicher Förderung

In Deutschland werden Unternehmen gefördert, die ihren Energieverbrauch senken oder auf erneuerbare Energien umsteigen wollen. Es gibt dafür maßnahmenbezogene Programme, die auf der Webseite www.deutschland-machts-effizient.de zusammengefasst sind. Eine wichtige Säule ist dabei die „Bundesförderung für Energieberatung im Mittelstand“ über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Unternehmen mit jährlichen Energiekosten über 10.000 Euro können bis zu 80 % der förderfähigen Beratungskosten als Zuschuss erhalten, jedoch maximal 6000 Euro. Unternehmen mit jährlichen Energiekosten von maximal 10.000 Euro können ebenfalls 80 % der Beratungskosten geltend machen, jedoch höchstens 1200 Euro. Voraussetzung ist, dass die Beratung durch einen vom BAFA zugelassenen Energieberater erfolgt. Beim KfW-Förderprogramm „Energieeffizient Bauen und Sanieren“ können Unternehmen einen Kredit von maximal 25 Mio. Euro mit einem Teilschulderlass in Höhe von 27,5 % als Tilgungszuschuss erhalten. Dieser ist für Einzelmaßnahmen in den Bereichen LED-Lichtsanierung, Energiemanagement, Dämmung, Heizung und Belüftung gedacht.


Die Lichtexperten aus Köln

LED Technics Germany hat energieeffiziente und pragmatische Lichtlösungen für Industrie und Gewerbe im Programm. Seit 2009 entwickelt und produziert das Kölner Unternehmen eigene LED-Leuchten und LED-Systeme mit dem Ziel, die Energiewende für den Mittelstand einfach und finanzierbar zu machen. Gründer und Geschäftsführer Andreas Kreuss legt dabei großen Wert auf „praktische und angemessene“ Lichtlösungen. Zu den Anwendern zählen mittelständische Unternehmen in ganz Deutschland. Speziell im Rheinland gehört unter anderem der Flughafen Köln Bonn zum Kundenkreis.

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