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Framo Morat geht Ingenieurmangel offensiv an

Schwarzwälder Zahnrad- und Antriebstechnikspezialist wird 100 und verfolgt ehrgeizige Ziele
Framo Morat geht Ingenieurmangel offensiv an

Der Framo-Morat-Standort Eisenbach verbindet eine einzigartige Naturlandschaft mit Schwarzwälder Industriekultur Bild: Framo Morat
Der Eisenbacher Zahnrad- und Antriebstechnikspezialist Framo Morat hat sein 100-jähriges Bestehen gefeiert. Im Jubiläumsjahr erweitertern die Hochschwarzwälder ihr Expansionsziel um mehrere Etappen: weltweit wie im heimatlichen „Gear Valley“.

Als Franz Morat sen. vor 100 Jahren im Bergbauort Eisenbach sein Unternehmen gründete, fokussierte der Tüftler von Beginn an Industriezweige mit Zukunftspotenzial. Wie zahlreiche andere Firmen in dieser heute als „Gear Valley“ bezeichneten Region im Hochschwarzwald, widmete sich Morat der Feinmechanik und dem Drehen von Präzisionsteilen.

Mit typischen Schwarzwälder Tugenden – dem Blick fürs Detail, Zuverlässigkeit und Streben nach Perfektion – hat sich die Framo Morat GmbH & Co. KG über die Jahre zu einem international aufgestellten Hightech-Unternehmen gewandelt. 370 Mitarbeiter entwickeln und fertigen heute Zahnradtechnik, Schneckenradsätze und Antriebstechnik. Die Schwesterfirma F. Morat & Co. GmbH hat sich derweil als Spezialist in der Kunststofftechnik einen Namen gemacht. Die Gründung zur Franz Morat Gruppe steht kurz bevor.
Aus größtenteils selbst gefertigten Einzelteilen entstehen an individuell errichteten Montageeinheiten komplexe Antriebe für unzählige Branchen: von Standardantrieben für den klassischen Maschinenbau über Spindelhubantriebe für die Windkraft bis zur Rotorwelle für Pkw-Elektromotoren. Alleine Schneckenradsätze werden jährlich rund 1 Mio. gefertigt. Derzeit arbeitet Framo Morat unter Führung von Gökhan Balkis intensiv am Ausbau der internationalen Aktivitäten. Der Tochtergesellschaft in den Niederlanden und den Vertriebsbüros in der Türkei und der Schweiz sollen in den nächsten Jahren weitere Stützpunkte folgen und die vielen, weltweit agierenden Vertretungen verstärken.
Aber auch in ihrer Heimat wollen die Schwarzwälder ein großes Rad drehen. Der Kauf von Flächen im Stadtteil Neustadt von Titisee-Neustadt ist dem Fachkräftemangel am Heimatstandort geschuldet. Ein Teil der Produktion und Logistik wird deshalb in den urbanen Raum verlagert. dk
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