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„Die gesamte Innovation für die verarbeitende Industrie“

Ucimu-Präsident Giancarlo Losma sieht die BIMU als Weltausstellung in den geraden Jahren
„Die gesamte Innovation für die verarbeitende Industrie“

„Ausgestellte Maschinen im Wert von 300 Millionen Euro sind ein Gradmesser für das Image der Bimu als Marktplatz für die technologische Entwicklung.“
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Stand und Entwicklung der Bimu, die Anfang Oktober zum 26. Mal in Mailand ihre Tore öffnet, erläutert Giancarlo Losma. Der Chef der Losma S.p.A. in Curno ist neuer Präsident des italienischen Werkzeugmaschinenverbandes Ucimu, der auch die Bimu fördert.

Herr Losma, vor genau 50 Jahren fand die erste Bimu statt. Wie stellt sich die Messe heute dar?

Für Hersteller und Anwender von Werkzeugmaschinen, Robotern, Automationssystemen und deren Hilfsprodukte wie CNC, Werkzeuge, Komponente und Zubehör ist die Bimu die Weltausstellung in den geraden Jahren. Das heißt, im Wechsel mit der EMO als der offiziellen Weltausstellung stellt sie sicher, dass Angebot und Nachfrage von Innovationen sich treffen können. Organisiert von Efim-Ente Fiere Italiane Macchine, hat die Veranstaltung im Lauf der Zeit an Inhalt und Bedeutung hinzugewonnen. Heute ist sie für Fachleute aus der verarbeitenden Industrie ein Treffpunkt, der nicht versäumt werden sollte. Hier kann man sich den Überblick über das weltweite Angebot im Bereich der Werkzeugmaschinen und deren Komponenten ebenso verschaffen wie über Lösungen für Schweiß- und Fügeverfahren und den Formenbau. Zudem wartet das Messeprogramm mit zahlreichen Initiativen für die berufliche Fort- und Weiterbildung der Branche auf.
Wie viel Wachstumspotenzial hat die Messe?
Die Bimu wächst ständig. Ihre Ausstellungsfläche wird in diesem Jahr fast zehn Prozent größer sein als während der letzten Veranstaltung. Im Oktober 2006 belegten die Stände der 1788 Aussteller, von denen 744 aus 32 Ländern kamen, über 66 000 Quadratmeter Fläche. Der Wert der damals gezeigten rund 3500 Maschinen wird auf über 300 Millionen Euro geschätzt. Diese Zahl ist ein Gradmesser für das Image der Veranstaltung als Marktplatz für die technologische Entwicklung der Produktionsmittel. Vergleicht man die Zahlen jener nationaler Fachmessen, die in der jeweiligen Rangliste an der Spitze stehen, so zeigt sich: In puncto Ausstellungsfläche ist die von Ucimu-Sistemi Per Produrre geförderte Bimu eindeutig größer als die deutsche Metav, die japanische Jimtof, die spanische Biemh, die britische Mach und die französische Industrie.
Die 26. Bimu findet auf dem neuen Mailänder Messegelände statt, auf das der Veranstalter lange gewartet hat ….
Dank der flexiblen Strukturen der Fieramilano können wir den erwarteten 100 000 Besuchern der 26. Bimu die größtmögliche Auswahl an Technologien aller genannten Bereiche präsentieren. Das Angebot an modernsten Maschinen und Modulsystemen ermöglicht es, dass diese viel einfacher und schneller an veränderte Produktionsbedingungen angepasst werden können als die Maschinen älteren Datums. Es ist kein Zufall, dass die charakteristischen Techniken zum Biegen und Abtragen wie auch zur Automation immer häufiger in einem Produktionsprozess integriert sind – umgesetzt in Hybrid-Techniken mit Blick auf Effizienz und Wirtschaftlichkeit.
Welche Entwicklungspfade schlagen die Maschinenanbieter ein?
Beeinflusst wird die Entwicklung von Produktionssystemen unter anderem von technologischen Parametern wie etwa Multifunktionalität, Prozesssimulation, Anpassung an Sicherheitsvorschriften, Umweltverträglichkeit, Zuverlässigkeit, Präzision, Prozessintelligenz, neue Materialien, Mikrofertigung oder Ergonomie der Schnittstellen. Außerdem können das Design und strategisches Marketing auf den Produktlebenszyklus ausgerichtet werden. Damit lassen sich Möglichkeiten und Strategien erkennen, operative und produktive ebenso wie kurz- und langfristige. Die IT wiederum schafft die Voraussetzung, um Informationen von und zur Werkzeugmaschine auf lokaler Ebene zu verarbeiten. Ihre Rolle ist es zudem, Systeme für das Zusammenspiel von Maschine und Bediener zu entwickeln, in Form von Diagnostik-, Sicherheits- und Schutzsystemen. Dies garantiert der Unternehmensführung, den Zustand des Produktionssystems und der Maschine ständig in Echtzeit zu überwachen. Dieses Spektrum anzubieten, ist das Ziel der 26. Bimu.
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