Schwenktische: Elektrischer Antrieb und Gegenlager

EMO 2017: Schwenktische

Elektrischer Antrieb und Gegenlager

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Die ATC-Baureihe kommt auf Wunsch mit Gegenlagern. Das WTC genannte Modell wird so zu einer Schwenkbrücke. Bild: Peiseler
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Peiseler zeigt Neu- und Weiterentwicklungen bei seinen Schwenkeinrichtungen, Drehtischen, Wendern und Werkzeugwechseltischen und hat auch für Industrie 4.0 vorgesorgt.

Peiseler (Halle 12, Stand A17) präsentierte die Wechseltisch-Baureihe WWE. Diese ist nun elektrisch angetrieben und damit leistungsstärker, sie löst die bisherigen mit Luft angetriebenen WW-Modelle ab. Mit einer Drehung um 180° erfolgt der Wechsel der fest installierten Tischplatten zwischen Rüstplatz und Bearbeitungsraum. Hirth-Verzahnungen gewährleisten dabei eine genaue Endposition. Das System ist autark und eignet sich daher auch für Maschinen mit verschiedenen Hauptsteuerungen. Der Bewegungsablauf über einen Antrieb mit integriertem Umrichter und Servomotor ermöglicht Wechselzeiten von 3,5 s.

Die vierte und fünfte Achse liegen bei der Zweiachs-Schwenkeinrichtungen der Baureihe ZASR im Werkstück, was im Vergleich zu zweiachsigen Schwenkköpfen höhere Steifigkeit und Genauigkeit ermöglichen soll. Damit können die Anwender Transportlasten bis 6000 kg und Werkstücke bis zu einem Durchmesser von 2200 mm bewegen. Ein elektrisch verspannter Zahnradantrieb erlaubt eine Simultanbearbeitung. Die Schwenkachse ist mechanisch und thermisch symmetrisch aufgebaut und führe daher bei der Schwerzerspanung zu besseren Ergebnissen.

Die Baureihe ATC ist in allen Größen künftig auch mit Gegenlagern erhältlich, die auf einer gemeinsamen Grundplatte montiert eine Schwenkbrücke ergeben. Diese WTC genannte Version kann der Kunde mit nahezu beliebigen Vorrichtungen bestücken. Das flexible ATC-Baukastensystem eignet sich auch zur Steigerung der Leistungsfähigkeit von Bearbeitungszentren durch eine vierte und gegebenenfalls fünfte Achse sowie für Sonderkonstruktionen und Anpassungen an kundenspezifische Anforderungen. Mehrere ATC-Geräten können zu Mehrfachwendern mit horizontaler Achse für die mehrspindelige Bearbeitung kombiniert werden. Die auf der Baureihe basierenden Zweiachs-Schwenkeinrichtungen ZATC hat Peiseler zudem mit Gegenlagern ergänzt. Dadurch lassen sich größere und schwerere Werkstücke bearbeiten und die Spitzenhöhe der Planscheibe verringern.

Beim Thema Industrie 4.0 ist Peiseler will Peiseler mit der Temperaturmesskarte DDC 1000 trumpfen. Speziell für Anwendungen von Synchron-Einbaumotoren in Werkzeugmaschinen konstruiert, garantiert sie eine sichere galvanische Trennung zwischen den Ein- und Ausgängen der Temperaturfühler. Zudem ermöglicht sie die Auswertung mehrerer Sensoren und Weiterleitung an die übergeordnete Steuerung.

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