Energieerzeugung

Kompaktes Windrad für den Strom-Eigenbedarf

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Nach dem Boom der letzten Jahre stagniert der Ausbau der großen Onshore-Windparks. Ein kompaktes Windrad bietet für Unternehmen nun eine interessante Alternative.

Kim Heidebrecht
Experte Eon Windrad 250, Eon, Hamburg

Hochleistungs-Windräder mit Turmhöhen von mehr als 130 m finden aus ordnungsrechtlichen Gründen nicht überall Platz und benötigen hohe Windgeschwindigkeiten für einen effizienten Betrieb. Dafür erzeugen sie große Strommengen, die oft nicht direkt vor Ort verbraucht werden und vom öffentlichen Netz aufgenommen werden müssen. Strom für den Eigenverbrauch selbst zu produzieren treibt viele Unternehmer um: Wie kommt beispielsweise ein Mittelständler an Strommengen für seine Produktionsanlagen, die er selbst erzeugen kann? Häufig setzen Betriebe auf Photovoltaik-Anlagen. Hohe Leistung benötigt aber große Flächen.

Kleines Windrad, große Leistung

Windenergie für die Stromerzeugung in eigener Regie ist bislang eher ein Nischenthema für das produzierende Gewerbe, Kommunen oder Landwirte. Dabei gibt es auch abseits der windreichen Küstenregionen viele Standorte mit Windkraft-Potenzial. Die in der Vergangenheit erhältlichen Kleinwindräder lieferten oft nicht genügend Ertrag für eine industrielle Nutzung.

Neue Windrad-Typen im mittleren Leistungsbereich ab 100 kW können der Schlüssel zu mehr Nachhaltigkeit und für den Klimaschutz in Deutschland sein. Der Energieanbieter Eon hat Anfang 2019 die Mid-Size-Windkraftanlagen des Baden-Badener Start-ups B.Ventus in sein Portfolio aufgenommen und vertreibt diese inzwischen unter der Bezeichnung „E.ON Windrad 250“, also eine kompakte Anlage mit 250 kW Leistung.

Dieses Windrad ist speziell dafür konzipiert, die Schwierigkeiten zu lösen, denen die Kleinwindkraft in der Vergangenheit gegenüberstand. Sie macht die Technik der großen Anlagen auf kleinen Flächen für den Einsatz im Betrieb nutzbar und sorgt so für eine effiziente, wirtschaftliche und nachhaltige Eigenversorgung mit Windenergie – und das ohne umständliche Genehmigungsverfahren.

Clevere Alternative für hohen Stromverbrauch

Anlagen der aktuellen Generation eignen sich für Gewerbestandorte und Betriebe mit einem konstanten Strombedarf ab rund 500.000 kWh jährlich. Und das nicht nur im stürmischen Norden des Landes: Bereits an mittleren Windstandorten leistet das Windrad zwischen 400.000 und 500.000 kWh jährlich, in windreichen Regionen können es sogar mehr als 660.000 kWh werden. Genug, um rund 60 % des eigenen Strombedarfs abzudecken und bis zu 400 t CO2 jährlich einzusparen. Da bis zu 80 % des erzeugten Stroms direkt vor Ort verbraucht wird, sind auch keine Investitionen in den Netzausbau vonseiten der Netzbetreiber notwendig. Technisch sind diese kleineren Windanlagen in der Regel auf 20 Jahre Betrieb ausgelegt und erzielen Renditen von bis zu 16 %pro Jahr. Damit liegt die Amortisationsphase, je nach Standort, bei geschätzt sechs bis zehn Jahren.

Windrad mit geringem Platzverbrauch und niedrigem Lärmpegel

Die Windanlage braucht nur wenig Platz, um die gleiche oder sogar mehr Energie als beispielsweise eine PV-Anlage zu erzeugen. Sie benötigt eine Grundfläche mit einem Durchmesser von 8 m für das Fundament, sodass auch der Anbau auf landwirtschaftlichen Flächen kaum beeinträchtigt wird. Erntemaschinen können in unmittelbarer Umgebung des Windrads problemlos arbeiten. Zu Gebäuden wird ein Mindestabstand von 50 m eingehalten. Das Windrad verfügt über einen Direktantrieb, der Reibungsverluste minimiert und die Anlage sehr leise macht. Bereits ab 80 m Entfernung erfüllt die Anlage die Lärmschutzauflagen in Mischgebieten bei Nacht von weniger als 45 db. Der Direktantrieb des Windrads hat einen weiteren Vorteil: Er ist deutlich weniger kompliziert aufgebaut als ein klassischer Motor mit Getriebe. Daher muss die Anlage nur einmal jährlich geprüft werden.

Mid-Size-Windrad mit einfachen Genehmigungsverfahren

Die neue Mid-Size-Windanlage ist 49,7 m hoch und damit als Nebenanlage eines Betriebes nicht raumbedeutsam – und daher auch nicht an Raumordnungspläne gebunden. Sie darf außerhalb von Vorranggebieten errichtet werden, also beispielsweise auf Betriebsgeländen in Gewerbe- und Mischgebieten oder auf landwirtschaftlichen Flächen. Die Genehmigung für das Windrad ist einfach: Für die Installation ist lediglich eine Baugenehmigung erforderlich, ein langwieriges Zulassungsverfahren nach dem Bundesimmissionsschutzgesetze ist nicht notwendig. In der Regel dauert die Genehmigung drei bis fünf Monate.

Das Eon Windrad 250 wird vom Windturbinen- und Liftanlagenhersteller Leitwind, Teil der Unternehmensgruppe Leitner, gefertigt. Der TÜV Rheinland hat das Windrad geprüft und dessen Sicherheit bescheinigt.

Kontakt:

E.ON Energie Deutschland GmbH
Arnulfstraße 203
80634 München
Deutschland
Tel.: +49 89 12541939
Mail: michael.krautzberger@eon.com


Energieversorgung in Eigenregie

In Zeiten der Energiewende und des wachsenden Nachhaltigkeitsbewusstseins wird es für Unternehmen immer wichtiger, energieeffiziente Lösungen im Betrieb einzusetzen. Doch bei der Eigenversorgung mit ökologisch erzeugter Energie gibt es einiges zu beachten. In Kooperation mit unserem Partner Eon haben wir Tipps gesammelt, wie Unternehmen die Energiewende unterstützen und zusätzlich Ressourcen sparen können. Mehr erfahren Sie auf unserer Partnerseite: www.industrieanzeiger.de/eon-energieloesungen-in-unternehmen



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