Jahresbilanz

Automatisierer Turck baut IoT-Know-how aus

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Für 2019 prognostiziert Turck einen weltweiten Umsatz, der mit 640 Mio. Euro 3 % unter Vorjahresniveau liegt. Bild: Turck
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Für 2019 erwartet Turck trotz der angespannten wirtschaftlichen Lage einen Gesamtumsatz von 640 Mio. Euro – also leicht unter Vorjahr.

Der Automatisierungsanbieter Turck aus Mülheim an der Ruhr schließt sein im Dezember endendes Geschäftsjahr 2019 voraussichtlich mit einem konsolidierten Gesamtumsatz von 640 Mio. Euro ab. „2019 lief nicht so rund wie 2018 und 2017“, bilanzierte Geschäftsführer Christian Wolf. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Minus von 3 %. „Trotz des allgemein schlechten Wirtschaftsumfelds in der Fabrikautomation konnten wir jedoch stärkere Verluste vermeiden“, betonte Wolf.

Insgesamt stabiles Jahr, aber unter den Erwartungen

Rund 30 % seines Umsatzes macht der Mülheimer Anbieter in den Bereichen Automobilindustrie sowie Automobil-nahem Maschinenbau. Dieser Bereich sei laut Wolf 2019 um etwa 17 % zurückgegangen. Dafür gebe es auch gut wachsende Bereiche: So hat das RFID-Geschäft um 23 % zugelegt und auch Lebensmittel/Verpackung, mobile Landmaschinen und Batterieproduktion entwickeln sich laut Geschäftsführer Wolf gut. Insbesondere die Logistik-Automation boome. Damit sei das Jahr 2019 insgesamt „ein vernünftiges Jahr, aber es liegt unter den Erwartungen“, mittelt der Geschäftsführer.

Die Zahl der Mitarbeiter an allen Turck-Standorten weltweit liegt nahezu unverändert bei 4650. An den vier deutschen Standorten in Mülheim an der Ruhr, Halver, Beierfeld und Detmold beschäftigt Turck rund 2170 Mitarbeiter.

Turck geht konsequent den Weg zum Lösungsanbieter

Dafür arbeitet das Unternehmen daran, sich weiter vom Komponenten- zum Lösungsanbieter zu entwickeln: Mit einer Minderheitsbeteilung am Duisburger Radarspezialisten Asinco investiert Turck erneut in Software-Know-how.

Asinco bringt nicht nur Know-how rund um präzise Radarmesstechnologie zur Positionserkennung sowie zur Abstands- und Füllstandsmessung, sondern stärkt auch Turcks F&E-Kompetenz insbesondere bei den Themen Software, Steuerungstechnik und maschinelles Lernen. 2017 hat Turck bereits den RFID-Lösungspartner Vilant Systems übernommen und im Folgejahr wurde der Technology Buy-out der Cloud-Software vom IoT-Spezialisten Beck IPC umgesetzt.

Wachstumsziel von 5 % für 2020 für Turck

„Wir haben auch in diesem Jahr wieder in die Unternehmensstrategie 2020+ investiert und unsere globale Supply Chain weiter optimiert. Mit einem neuen Produktionsstandort in Polen bedienen wir ab 2020 direkt den europäischen Markt und die Erweiterung unserer Produktion im chinesischen Tianjin steigert unsere Wettbewerbsfähigkeit in Asien“, sagte Wolf.

Für 2020 strebt die Turck-Gruppe einen Umsatz von 670 Mio. Euro und damit ein Wachstum von 5 % an. (nu)

Kontakt:

Hans Turck GmbH & Co. KG

Witzlebenstraße 7

45472 Mülheim a. d. Ruhr

Telefon: +49 208 4952–0

more@turck.com

www.turck.com

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