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Deutschland verteidigt Spitzenposition im Export

Maschinen- und Anlagenbau
Deutschland verteidigt Spitzenposition im Export

In 16 von 32 statistisch nachweisbaren Fachzweigen führen deutsche Maschinenbauer die Exportranglisten an. In neun weiteren finden sie sich immerhin noch unter den ersten drei Bild: Siemens
Trotz eines schwierigen konjunkturellen Umfeldes konnte der internationale Handel mit Maschinenbauprodukten 2012 um knapp 8 % auf rund 931 Mrd. Euro gesteigert werden. Den größten Anteil daran haben weiterhin deutsche Unternehmen.

„Mit einem Anteil von 16,1 Prozent der exportierten Maschinen ist Deutschland nach wie vor die Nummer eins auf den Weltexportmärkten für Maschinen und Anlagen“, kommentiert VDMA-Chefvolkswirt Dr. Ralph Wiechers das Ergebnis. Besonders gefragt seien dabei Antriebs-, Förder- und Landtechnik „Made in Germany“ gewesen. Den zweiten Platz belegen die USA mit einem Anteil von 12,1 %, gefolgt von China mit 11,2 %. Damit hat sich China an Japan (11 %) vorbei auf Platz drei der erfolgreichsten Maschinenexporteure geschoben. China (2011: 10,2 %) und die USA (2011: 11,3 %) sind die einzigen beiden Länder unter den Top 5, die Anteile gewinnen konnten. Deutschland verlor gegenüber dem Vorjahr (2011: 16,5 %) leicht, die japanischen Exporteure (2011: 11,8 %) verzeichneten die kräftigsten Einbußen.

Weltweit größter Zielmarkt für Maschinenexporte sind nach wie vor die USA, in die 12 % aller Maschinen gehen. Der Markt wuchs 2012 um rund 17 % und hat damit gegenüber dem Tiefpunkt 2009 um über 80 % zugelegt. China steht für rund 8 % der weltweiten Maschinenexporte. Nach Jahren zweistelligen Wachstums schrumpfte der chinesische Markt im letzten Jahr signifikant um rund 12 %, liegt aber noch immer oberhalb des Niveaus von 2010. „Beobachter erklären sowohl den steilen Anstieg in den beiden Vorjahren wie auch den Rückgang im Jahre 2012 zum einen mit dem staatlichen Konjunkturprogramm, zum anderen mit dem Sondereffekt einer enormen Ausweitung von Produktionslinien in der Halbleiterfertigung, von der die Ausrüster profitierten“, sagt Ralph Wiechers.
Der Maschinenexport in die EU-Länder expandierte 2012 mit plus 1,3 % vergleichsweise gering. Die Bedeutung der EU-Märkte für den Maschinenweltexport ist seit dem Tiefpunkt der Krise 2009 um vier Prozentpunkte von rund 33 auf rund 29 % zurückgegangen. Während der Weltexport insgesamt seit 2009 um 54 % stieg, erreichten die Exporte in die EU-Länder nur ein Plus von 32 %. bö
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