Studie

Unternehmen setzen auf digitalen Zwilling

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Der digitale Zwilling ist kein abstraktes Konstrukt mehr, sondern birgt für viele Firmen konkreten Mehrwert. Bild: pixelschoen/adobe.stock.com
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Der digitale Zwilling birgt für viele Unternehmen ein hohes Effizienzpotenzial, oft fehlt es aber noch an Know-how. Das zeigt eine aktuelle Befragung.

36 % von 170 befragten deutschen Unternehmen und Organisationen haben bereits erste Konzepte für digitale Zwillinge entwickelt. Zugehörige Pilotprojekte wollen 50 % in den nächsten zwölf Monaten starten, der Transfer soll in den laufenden Betrieb erst in drei Jahren bei über 50 % der Befragten erfolgt sein. Zu diesen Ergebnissen kommt die Studie „Digitale Zwillinge. Wegbereiter für Ökosysteme von morgen“, die die Managementberatung Detecon mit dem Anwenderverband des Cross-Business-Architecture Lab (CBA Lab) durchgeführt hat. Detecon ist ein Tochterunternehmen von T-Systems International, dem Digitaldienstleister der Deutschen Telekom.

Ziel des Digitalisierungskonzepts von digitalen Zwillingen ist es, den aktuellen Zustand von Produkten, Systemen und Prozessen möglichst vollständig virtuell nachzubilden und zukünftiges Verhalten zu simulieren, um dadurch frühzeitige, geschäftsrelevante Entscheidungen zu treffen.

Digitale Ökosysteme als Erfolgsfaktor

Mindestens 60 % der Studienteilnehmer wollen in den nächsten fünf Jahren das Konzept auf sämtliche Phasen wie Produktkonzeption, -entwicklung, Produktionsplanung, Produktion sowie Nutzung und After Sales anwenden. Während heute knapp 80 % der Befragten den digitalen Zwilling nur unternehmensintern nutzen, wollen ihn in fünf Jahren bereits 77 % vor allem unternehmensübergreifend einsetzen.

Nutzer sehen Vorteile und Herausforderungen für den digitalen Zwilling

Mehr als 90 % der Teilnehmer führen Effizienzgründe als Vorteile an. Nur knapp 7 % erwarten kaum einen Effizienzgewinn. Knapp 90 % erwarten zudem besser abgedeckte Kundenbedürfnisse und drei Viertel trauen dem digitalen Zwilling zu, die Entwicklung neuartiger Produkte zu erleichtern.

Gefragt nach den größten technologischen beziehungsweise organisatorischen Herausforderungen bei der Umsetzung mangelt es bei 78 % der Unternehmen an Know-how in Bezug auf die Umsetzung von Digitalen Zwillingen. 75 % bemängeln eine unzureichende Standardisierung und 73 % haben noch kein geeignetes Geschäftsmodell identifiziert. 69 % der Befragten besitzen eine unzureichende IT-Infrastruktur und 54 % finden die externen IT-Strukturen unzureichend. Die Datensicherheit scheint das kleinste Problem zu sein oder wird am meisten unterschätzt: Nur 48 % halten dies für eine Herausforderung.

Studie von Detecon zum digitalen Zwilling

Die deutschsprachige Studie „Digitale Zwillinge. Wegbereiter für Ökosysteme von morgen“, zu der 170 Teilnehmer aus 10 unterschiedlichen Branchen befragt wurden, steht zum Download unter: www.detecon.com/de/wissen/detecon-studie-digitale-zwillinge-wegbereiter-fuer-oekosysteme-von-morgen

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