Hallenbau: Individuell angepasste Produktionshalle

Hallenbau

Individuell angepasste Produktionshalle

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Beim Bau einer individuell angepassten Produktionshalle für Boma hat Brüninghoff auf verschiedene Gebäudehöhen und speziell gegossene Fundamente gesetzt.
Das Unternehmen Boma Maschinenbau zerspant seit 30 Jahren Bauteile in kleinen und mittelgroßen Stückzahlen und fertigt zudem unterschiedliche Bauteilgruppen, Anlagen und Sondermaschinen. Aufgrund der guten Auftragslage hat das Unternehmen im münsterländischen Borken seine Kapazitäten sowohl räumlich als auch technisch erweitert. Auf einem mehr als 25 000 m² großen Grundstück finden nun sowohl eine neue, individuell angepasste Produktionshalle als auch die Verwaltung Platz. Die Produktionsfläche beläuft sich auf 5100 m², das sind etwa 2300 m² mehr als am alten Standort. Dadurch konnten auch einzelne Bereiche des Unternehmens erweitert werden: So konnten beispielsweise die Europaletten-Stellplätze innerhalb des verfahrbaren Palettenregals auf 780 erhöht werden, im Bereich der Oberflächenbehandlung sind nun auch höhere Abmaße möglich und die Maschinenkapazitäten konnten mit zwei neuen Bearbeitungszentren, einer Vertikal-Karusselldrehmaschine und einer Fahrständerfräsmaschine erhöht werden.
Anpassung der Produktionshallen an unterschiedliche Kranhakenhöhen als Herausforderung beim Bau
Die Herausforderung für den Neubau bestand vor allem darin, die Hallen auf die unterschiedlichen Kranhakenhöhen und -kapazitäten optimal abzustimmen. Eine wichtige Anforderung vonseiten des Unternehmens war in diesem Kontext, dass ein LKW unter den Kranbahnen bis zum hinteren Bereich der Halle rangieren kann.
Umgesetzt wurde das Bauprojekt von Brüninghoff. Mit dem Bauunternehmen aus dem benachbarten Ort Heiden hat der Maschinenbauer bereits in der Vergangenheit mehrfach zusammengearbeitet. Die Bauaufgabe umfasste die Realisierung der Halle mit Sozialräumen und Büro in schlüsselfertiger Bauweise. Mit einer Gesamtbreite von 70 m und einer Spannweite von 24 m bietet die Primärkonstruktion der Halle aus Brettschichtholzbindern und Stahlbetonstützen nun eine gute Ausnutzung der geschaffenen Fläche. Die Sozialräume sind als zweigeschossiger Baukörper in die Halle integriert. Es wurde dort außerdem ein separater Explosionsschutz-Bereich eingerichtet. Ein angegliedertes Bürogebäude komplettiert die Produktionsstätte als Mauerwerksbau mit Wärmedämmverbundsystem und einer Verkleidung mit Trespa-Fassadenplatten.
Der Baukörper ist auf die Anforderungen des Unternehmens bezüglich unterschiedlicher Kranhakenhöhen und -kapazitäten nun ideal abgestimmt, heißt es vonseiten des Anwenders. Dies spiegele sich unter anderem in den verschiedenen Gebäudehöhen der Hallenschiffe wider. Die Raumhöhe beläuft sich bis zur Unterkante der Binder an höchster Stelle auf 10 m und an niedrigster Stelle auf 7,5 m. Zudem mussten spezielle Maschinenfundamente gegossen werden, um die metallverarbeitenden Maschinen fest im Boden zu verankern. Die erhöhten Lasten durch Krane und Kranbahnen erforderten eine besondere Berücksichtigung bei der Berechnung der Gebäudestatik. In einem Hallenschiff können Traglasten bis maximal 50 t bewältigt werden. Um zukünftig flexibel auf Veränderungen reagieren zu können und beispielsweise das Werk baulich noch erweitern zu können, wurde das Büro- und Verwaltungsgebäude stark an den Grundstücksverlauf angepasst. Der Bereich, der sich durch den Kurvenverlauf der Straße auf dem Grundstück ergibt, wird dabei effizient ausgenutzt.
Kurze Wege für Produktionsabläufe und Kommunikation
Wenngleich sich die Nutzfläche des Maschinenbaubetriebs am neuen Standort im Vergleich zum vorherigen Werk stark vergrößert hat, sind die Wege für den Fertigungsdurchlauf und die Kommunikation weiterhin kurz, erklärt das Borkener Maschinenbauunternehmen. Dies läge an der speziellen Anordnung der Bereiche und Abteilungen im Gebäude. Das neue Firmengelände biete zudem logistische Vorteile: So ist die Ein- und Ausfahrt für die Warenannahme und -ausgabe als Durchfahrts- und Einbahnstraße ausgebildet, damit sich der Durchfluss der Fahrzeuge gegenüber dem ehemaligen Betriebsgelände verbessert.
Mit dem Neubau im Hendrik-de-Wynen Gewerbepark konnte eine zukunftsorientierte Lösung gefunden werden, heißt es vonseiten des Anwenders. Es wurde ein Gebäudekonzept realisiert, das bauliche Erweiterungen in der Zukunft flexibel möglich macht. Zugleich bietet die neue Produktionsstätte optimale Bedingungen für die verschiedenen Fertigungsprozesse und den Maschinenpark. (nu)

Der Anbieter
Die Brüninghoff-Gruppe mit Hauptsitz im münsterländischen Heiden ist seit 40 Jahren auf die Produktion von vorgefertigten Bauelementen aus Beton, Stahl, Holz, Aluminium sowie die ganzheitliche Konzeption, Planung und schlüsselfertige Ausführung von Bauprojekten spezialisiert. 400 Mitarbeiter realisieren europaweit bis zu 160 Bauprojekte im Jahr. Weitere Niederlassungen sind an den Standorten Hamburg, Niemberg und Villingen-Schwenningen.
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